Sketch for a portrait PI Scherbatova 2. 1911 Valentin Serov (1865-1911)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Valentin Serov – Sketch for a portrait PI Scherbatova 2. 1911
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Hintergrund ist sparsam gestaltet. Im oberen Bereich sind vage Umrisse von Vorhängen erkennbar, die einen gewissen Rahmen schaffen. Vor der Frau befindet sich ein Tisch, auf dem sich eine Art Gebrauchsgegenstand oder Dekoration befindet, dessen Details jedoch durch die lockere Zeichenweise kaum zu erkennen sind.
Die Zeichnung ist in einem monochromen Farbschema gehalten, was den Fokus auf die Form und die Linienführung lenkt. Die Verwendung von Schraffuren und unterschiedlichen Strichstärken erzeugt eine gewisse Tiefe und Plastizität. Es entsteht der Eindruck einer schnellen Skizze, einer Momentaufnahme, die jedoch dennoch eine gewisse Würde und Charakteristik vermittelt.
Subtextuell könnte die Zeichnung auf eine gewisse Unabhängigkeit und Selbstverständlichkeit der Frau hindeuten. Das Rauchen war zu dieser Zeit oft mit einem gewissen Nonkonformismus assoziiert, insbesondere bei Frauen. Die entspannte Haltung und der nachdenkliche Blick lassen zudem auf eine innere Einkehr schließen. Es ist möglich, dass die Zeichnung nicht nur ein äußeres Porträt darstellt, sondern auch versucht, einen Einblick in die Persönlichkeit der Dargestellten zu geben – eine Frau, die sich ihrer selbst bewusst ist und ihre eigene Lebensweise genießt. Die Unvollständigkeit der Details trägt dazu bei, dass der Betrachter seine eigenen Interpretationen und Assoziationen einbringen kann.