St. Marks Square in Venice. 1887 Valentin Serov (1865-1911)
Valentin Serov – St. Marks Square in Venice. 1887
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Maler: Valentin Serov
Im Alter von 22 Jahren wurde Valentin Serov schwer krank. Nachdem er Geld für ein weiteres Gemälde erhalten hatte, beschloss er, mit seinen Freunden nach Italien zu fahren. Das warme Klima Italiens wirkte sich positiv auf die Gesundheit des großen russischen Künstlers aus. Dort schrieb er eines seiner Werke - "Der Markusplatz in Venedig". Venedig ist eine atemberaubende Stadt, die seit Jahrhunderten Künstler und Dichter anzieht.
Beschreibung des Gemäldes von Valentin Serov "Der Markusplatz in Venedig".
Im Alter von 22 Jahren wurde Valentin Serov schwer krank. Nachdem er Geld für ein weiteres Gemälde erhalten hatte, beschloss er, mit seinen Freunden nach Italien zu fahren. Das warme Klima Italiens wirkte sich positiv auf die Gesundheit des großen russischen Künstlers aus. Dort schrieb er eines seiner Werke - "Der Markusplatz in Venedig".
Venedig ist eine atemberaubende Stadt, die seit Jahrhunderten Künstler und Dichter anzieht. Der Markusplatz ist der wichtigste Platz in der Stadt. Hier finden die wichtigsten Ereignisse statt: Begegnungen, Zusammenkünfte, Verliebungen und Trennungen von Paaren. Die Schönheit der lokalen Architektur hat den Künstler in ihren Bann gezogen.
Im Zentrum des Werkes steht der Markusdom. Valentin Serov verwendet bei der Arbeit am Bild Ölfarben. Er zeichnet nicht alle Details nach, sondern macht nur Andeutungen, Umrisse. Die Farbgebung des Werkes ist gedämpft. Der Künstler lehnt die realistische Darstellung von Farbe ab. Durch die Wahl von Pastelltönen vermittelt der Künstler das Relief der italienischen Architektur. Aber durch den Mangel an Farbe verfehlt der Künstler die ganze Schönheit der Kathedrale und zeigt sie uns nicht. Er hat sie fast gesichtslos und uninteressant gemacht. Von den antiken Mosaiken und den Zeichnungen, die die Fassade der Kathedrale schmücken, ist nichts mehr zu sehen. Wir sehen nicht die beeindruckende Marmorverkleidung des Gebäudes, die Säulen.
Vielleicht ist dieses Werk nur eine Skizze. Wahrscheinlich hat der Künstler in Pleinair gemalt. Er ging nur für ein paar Stunden auf den Markusplatz und fertigte eine Skizze an, um später die Feinheiten auszuarbeiten.
Trotz der scheinbaren Unvollständigkeit und Unklarheit des Werks sind einige der einzelnen Momente des Gemäldes skizziert. So hat der Künstler beispielsweise die Lage der Menschen dargestellt, die um die Kathedrale herumgehen. Dabei handelt es sich entweder um Stadtbewohner oder um Touristen, die wie Serov von der Schönheit der örtlichen Architektur fasziniert sind. Der Platz selbst ist praktisch leer, nur ein paar Tauben hocken auf dem alten Pflaster.
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Der Platz selbst wirkt weitläufig und leer, abgesehen von einigen vereinzelten Figuren, die sich im diffusen Licht bewegen. Die Farbpalette ist gedämpft, hauptsächlich in Grautönen, Beige und sanften Brauntönen gehalten. Diese reduzierte Farbgebung verstärkt den Eindruck von Atmosphäre und verschwommener Realität. Die Pinselstriche sind locker und flächig, was eine gewisse Impressionistik vermittelt und die Details verwischt.
Es entsteht ein Gefühl von zeitloser Schönheit und stiller Kontemplation. Die Menschen erscheinen klein und unbedeutend im Vergleich zu der überwältigenden Architektur, was eine Reflexion über die Vergänglichkeit des Menschlichen angesichts der Dauerhaftigkeit der Bauten implizieren könnte. Die diffuse Beleuchtung und die verschwommenen Konturen tragen zu einer Träumerei bei, als ob die Szene in einem Zustand des Erinnerns oder der Imagination eingefangen wäre. Die Darstellung wirkt weniger wie eine genaue Abbildung als vielmehr wie eine subjektive Wahrnehmung eines Augenblicks, eingefangen durch die Sensibilität des Künstlers. Es liegt eine Melancholie und eine gewisse Sehnsucht in der Luft, die die besondere Atmosphäre des Ortes einfängt.