The Fur Coat Peter Paul Rubens (1577-1640)
Peter Paul Rubens – The Fur Coat
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Bild aus anderem Album: de.gallerix.ru/s/1560281550/N/1805117182/
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Maler: Peter Paul Rubens
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahr 1626 heiratet Rubens ein zweites Mal. Seine Frau wird die Tochter seines Freundes, die junge Helena Faurment, mit der er bis zu seinem Tod zehn glückliche Jahre seines Lebens verbringt. In dieser Zeit stand sie oft für Porträts ihres Mannes Modell und trug dazu bei, dass einige Meisterwerke der Welt entstanden. Besonders hervorzuheben ist das Gemälde Der Mantel, das das freimütige, sinnliche und von betörender Schönheit geprägte Bild der zweiten Frau des großen flämischen Malers zeigt.
Beschreibung von Peter Rubens’ Gemälde Der Mantel
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahr 1626 heiratet Rubens ein zweites Mal. Seine Frau wird die Tochter seines Freundes, die junge Helena Faurment, mit der er bis zu seinem Tod zehn glückliche Jahre seines Lebens verbringt. In dieser Zeit stand sie oft für Porträts ihres Mannes Modell und trug dazu bei, dass einige Meisterwerke der Welt entstanden.
Besonders hervorzuheben ist das Gemälde Der Mantel, das das freimütige, sinnliche und von betörender Schönheit geprägte Bild der zweiten Frau des großen flämischen Malers zeigt. Rubens’ Porträt des Mantels trägt auch einen anderen Titel: Venus im Pelz. In der Tat verkörpert Helena auf dem Bild Jugend und Schönheit. Die Frau ist voller Frische, Weiblichkeit und Charme, und ihr elastischer Körper wird von einem Samtmantel bedeckt, der ihr elegant über die Schultern geworfen wurde.
In diesem Gemälde erreicht die Technik des späten Rubens den höchsten Grad der Verfeinerung. Er hat ein feines Gespür für Töne: Der Körper der üppigbrüstigen Schönheit schimmert in zarten Perlmuttschattierungen, die durch den dunklen Hintergrund - das Fell des Mantels - zart abgesetzt werden.
Auf dem Bild gibt es keine parallelen Linien, sie sind alle unterbrochen. Ihre Arme, ihre Waden, ihr Hals und ihr weiches, luftiges Haar - ihr ganzer Körper ist sanft in den Pelz getaucht, während sie sich in den Schatten zurückzieht, und die Grenze zwischen der Figur und dem Eintauchen bleibt verschwommen. Der Hintergrund, der den Körper "einzieht", erlaubt es dem Betrachter, den kupferfarbenen Farbton des Haares, den Ton der Brust und der Arme zu bewundern, die zu einer einzigen, perlmuttartigen Symphonie verschmelzen. Im Spiel der Farben wird das Bild vor den Augen des Publikums "lebendig", man möchte es anfassen.
Die schraubenartige Drehung, in der Helena steht, macht ihre üppige Figur noch anmutiger. Rubens verstand es, seine ganze Liebe und Leidenschaft für seine zweite Frau, seine Bewunderung für ihre irdische Schönheit auf die Leinwand zu übertragen. In seinen letzten Lebensjahren entfernte sich der Künstler dank Helena von der Darstellung üppiger Formen und seine Kunst wurde raffinierter, gefühlvoller und aufgeklärter.
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Die Frau trägt ein leichtes, weißes Tuch um die Hüften, das nicht den Eindruck von vollständiger Bedeckung erweckt, sondern vielmehr die Konturen ihres Körpers hervorhebt. Ihre Haut wirkt hell und warm, mit einem leichten Rosaton, der auf eine gesunde und wohlgenährte Erscheinung hindeutet. Die lockigen, hellbraunen Haare fallen ihr in weichen Wellen um die Schultern und den Hals. Ein schmales, mit Blumen geschmücktes Diadem rahmt ihr Gesicht ein und verleiht ihr einen Hauch von Eleganz und möglicherweise auch von Status.
Der Gesichtsausdruck der Frau ist bemerkenswert. Sie blickt uns direkt an, mit einem Blick, der sowohl Neugier als auch eine gewisse Melancholie ausstrahlt. Die Lippen sind leicht geöffnet, als ob sie gleich sprechen wollte. Die Augen sind groß und dunkel, und ihre Pupillen scheinen leicht erweitert, was auf eine gewisse Aufregung oder innere Spannung hindeuten könnte.
Der dunkle, fast schwarze Hintergrund erzeugt einen starken Kontrast zur hellen Haut und den warmen Farbtönen der Kleidung und des Haares. Dieser Kontrast lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters unmittelbar auf die Frau und verstärkt den Eindruck von Intimität und Verletzlichkeit. Die diffuse Lichtquelle, die von oben zu kommen scheint, modelliert den Körper der Frau sanft und betont ihre Formen.
Die Malweise wirkt spontan und lebendig, mit sichtbaren Pinselstrichen, die der Darstellung eine gewisse Flüchtigkeit verleihen. Die Farbwahl ist warm und harmonisch, mit einem Schwerpunkt auf erdigen Tönen.
Als Subtexte lassen sich verschiedene Interpretationen ableiten. Die freizügige Darstellung der weiblichen Figur, verbunden mit dem direkten Blick der Dargestellten, könnte eine Einladung zum Dialog oder eine subtile Herausforderung des Betrachters darstellen. Die Melancholie im Gesichtsausdruck könnte auf eine innere Zerrissenheit oder ein Gefühl der Isolation hindeuten. Die luxuriösen Elemente wie das Diadem und die feine Kleidung verweisen auf einen gehobenen sozialen Status, der jedoch durch die Verletzlichkeit der Körperhaltung und den melancholischen Blick konterkariert wird. Insgesamt erzeugt das Gemälde einen Eindruck von Intimität, Verletzlichkeit und komplexer Emotionalität.