Portrait of Julia Bogdanovna Reiman, born Krause, wife of Dr. AH Reiman Ilya Repin (1844-1930)
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Ilya Repin – Portrait of Julia Bogdanovna Reiman, born Krause, wife of Dr. AH Reiman
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BEMERKUNGEN: 6 Ответы
Sie haben eine Ungenauigkeit: Julia Bogdanowna (1848-1922) trug vor ihrer Heirat den Familiennamen Krauß. Sie heiratete Albert Christianowitsch Repman (1835-1917/18).
Repin hat noch ein weiteres Porträt von Julia Bogdanowna, auf dem sie deutlich jünger dargestellt ist. Der ältere Bruder von Albert Christianowitsch, Eduard Christianowitsch (1828-1872/74), studierte zur gleichen Zeit wie Repin an der Kaiserlichen Akademie der Künste...
Du hast Recht, Alexander!
Alexander, wo liegt die Ungenauigkeit? Bitte erklären Sie es.
Im Archiv befindet sich eine farblich hochwertigere Reproduktion dieses Gemäldes, jedoch mit geringerer Auflösung:
Eine Ungenauigkeit liegt im Mädchennamen von Julia Bogdanowna – er lautet Krauß.
Julia Karlovna Krauze (1870-1943) hingegen war die zweite Frau von Christian Christijanowitsch Repman (1843-1927), dem jüngeren Bruder von Albert Christijanowitsch...
Alexander, danke, korrigiert
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Der dunkle, fast schwarze Farbton des Kleides dominiert die Komposition. Er wird lediglich durch die weiße Spitze des Kragens und das kleine, goldfarbene Schmuckstück an der Halskette aufgelockert. Das Gesicht der Frau ist im Kontrast dazu relativ hell und detailliert wiedergegeben. Die Gesichtszüge wirken ernst, aber nicht unnahbar. Ein Hauch von Melancholie scheint in ihrem Blick zu liegen, doch gleichzeitig strahlt sie eine gewisse Würde und Selbstbeherrschung aus.
Die Frisur der Frau ist zu einem dunklen Knoten hochgesteckt, was den Eindruck eines bürgerlichen, vielleicht auch konservativen Auftritts verstärkt. Die Haltung und das Kleid lassen auf einen gesellschaftlich etablierten Hintergrund schließen. Das Täubchen in der Hand könnte als Symbol für Frieden oder Reinheit interpretiert werden, oder auch als ein Hinweis auf die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter.
Der Maler hat mit lockeren Pinselstrichen gearbeitet, die dem Bild eine gewisse Dynamik und Lebendigkeit verleihen. Der diffuse Hintergrund trägt dazu bei, die Porträtierte stärker hervorzuheben und den Eindruck einer intimen Momentaufnahme zu erwecken. Insgesamt entsteht der Eindruck einer sorgfältig inszenierten, aber dennoch authentisch wirkenden Darstellung einer Frau aus dem bürgerlichen Kreis des 19. Jahrhunderts.