Portrait AV Zhirkevicha Ilya Repin (1844-1930)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Ilya Repin – Portrait AV Zhirkevicha
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Grautönen und dunklen Grüntönen. Die Farbaufträge sind locker und wirken fast impressionistisch, besonders im Hintergrund, der sich unscharf und verschwommen darstellt. Die Lichtführung ist subtil; die Gesichtszüge werden durch ein sanftes Licht modelliert, das die Aufmerksamkeit auf das Antlitz lenkt.
Die Uniform, mit ihren deutlich erkennbaren Epauletten und der aufgesteckten Medaille, unterstreicht den militärischen Status des Dargestellten. Die sorgfältige Wiedergabe dieser Details steht in Kontrast zur lockeren Malweise des Hintergrunds und des restlichen Porträts.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich nicht um ein offenes, feierliches Porträt handelt, sondern eher um eine Momentaufnahme, eine Studie, die den Charakter und die Persönlichkeit des Mannes einfangen soll. Die Unvollständigkeit der Darstellung trägt dazu bei, eine gewisse Intimität zu schaffen und den Betrachter in einen direkten, persönlichen Kontakt mit dem Dargestellten zu versetzen.
Die Jahreszahl „1888“ in der unteren linken Ecke deutet auf den Zeitpunkt der Entstehung hin und verortet das Werk im späten 19. Jahrhundert. Der Künstler hat den Namen in der linken Ecke angebracht, jedoch ist dieser nur schwer erkennbar.
Die subtextuelle Ebene des Porträts ist schwer zu bestimmen, doch deutet die ernste Miene und die militärische Uniform auf eine Persönlichkeit hin, die von Pflichtbewusstsein und Disziplin geprägt ist. Der lockere Malstil und die Unvollständigkeit des Werks lassen zudem vermuten, dass der Künstler eine gewisse Nähe zum Dargestellten empfand.