Landscape (after Corot) Pierre-Auguste Renoir (1841-1919)
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Pierre-Auguste Renoir – Landscape (after Corot)
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Links im Bild gruppieren sich einige Bäume mit dichtem Blätterwerk, deren Äste sich gegen den Himmel abzeichnen. Ihre Darstellung ist eher skizzenhaft, aufgelöst in Pinselstrichen, was ihnen eine gewisse Unbestimmtheit verleiht. Im Zentrum der Komposition befinden sich drei Gestalten, die sich scheinbar in Unterhaltung befinden oder einen Weg beschreiten. Sie sind klein dargestellt und wirken verloren im weiten Raum, was ihre Bedeutung als Individuen relativiert und sie eher zu Symbolen für menschliche Existenz in der Natur werden lässt.
Rechts von ihnen erhebt sich eine kleine Siedlung mit einem Haus, dessen rote Dachziegel einen leichten Farbakzent setzen. Auch diese Bauten sind jedoch unscharf und wirken fast wie flüchtige Erscheinungen. Der Himmel ist bedeckt, ohne jedoch bedrohlich zu wirken; er verstärkt vielmehr das Gefühl der Ruhe und des Rückzugs.
Die Komposition wirkt ausgewogen, obwohl die Details spärlich ausgearbeitet sind. Die Betonung liegt auf der Atmosphäre und dem Gesamteindruck. Es entsteht ein Eindruck von Vergänglichkeit und Melancholie, eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Der Künstler scheint weniger an einer genauen Wiedergabe der Realität interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines bestimmten Gefühlszustands – einer stillen Kontemplation des Lebens im Angesicht der Landschaft. Die Auflösung von Formen und die gedämpfte Farbgebung tragen dazu bei, eine Stimmung der Sehnsucht und des Nachdenkens zu erzeugen. Es liegt ein Hauch von Erinnerung in dieser Darstellung, als ob es sich um eine verblassende Vision handelt.