The Incredulity of St. Thomas Rembrandt Harmenszoon Van Rijn (1606-1669)
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Rembrandt Harmenszoon Van Rijn – The Incredulity of St. Thomas
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Du bist groß, Christus, ich bin so klein.
Wie soll ich dich nur vorstellen?
Wie soll ich alles verstehen, was du geboten hast?
Wie soll ich dich preisen, wenn ich so klein bin?
Und wer mich nicht hat,
Wird mir etwas so Wichtiges nehmen...
Wie viel himmlisches Feuer ist in mir?
Ein Widerschein? Oder werde ich auch nur als Widerschein zurückgelassen?
Du bist groß, Christus, aber wie soll ich wachsen?
Ich taste mich blindlings vorwärts, ich weiß nicht.
Deine Wege im Gegebenen fortzusetzen,
Ist unmöglich, das verstehe ich.
Alles aufzugeben und dir zu folgen?
Die Dickichte der Materie kann
Diesen Weg nicht unterstützen.
Und morgens esse ich Joghurt.
Du bist groß, Christus, ich bin so klein,
Sind meine Bemühungen überhaupt etwas wert?
Ich habe über vierzig Jahre gelebt – und nichts erkannt...
Und mein Leben hängt an einem seidenen Faden.
Du hast geglaubt, weil du Mich gesehen hast. Selig sind diejenigen, die nicht gesehen haben und doch glauben. (Johannes 20,19-29)
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Der Lichtschein ist nicht gleichmäßig verteilt, sondern konzentriert sich auf die Hände und den Körper dieser zentralen Gestalt, was die Aufmerksamkeit des Betrachters verstärkt und eine Atmosphäre der Ehrfurcht und des Geheimnisvollen erzeugt. Die anderen Figuren, die ihn umgeben, sind in verschiedene Reaktionen versunken. Einige blicken ihn mit Staunen und Ungläubigkeit an, andere scheinen zurückhaltend und nachdenklich zu sein, wieder andere neigen sich vor, um einen besseren Blick zu erhaschen.
Besonders auffällig ist eine ältere Gestalt mit langem, weißem Bart, die sich dem Licht und der zentralen Figur zugewandt hat. Seine Hand berührt die Wunde an der Seite der zentralen Gestalt, und sein Gesichtsausdruck vermittelt eine Mischung aus Erstaunen, Zweifel und zunehmendem Glauben. Es wirkt, als ob er sich mit aller Kraft bemüht, das Gesehene zu erfassen.
Die restlichen Figuren sind in unterschiedliche Altersstufen und Gesichtsausdrücke unterteilt. Einige wirken verunsichert, andere neugierig. Die Darstellung der Hände, insbesondere die der zentralen Gestalt und des älteren Mannes, ist von großer Detailgenauigkeit und verleiht der Szene eine bemerkenswerte menschliche Tiefe.
Der dunkle Hintergrund und die schattenhaften Umrisse der Figuren tragen zur Atmosphäre der Spannung und des Geheimnisvollen bei. Die gesamte Szene evoziert ein Gefühl der Intimität und der emotionalen Intensität. Man spürt die Spannung des Moments, die Frage nach dem Beweis und die allmähliche Überwindung des Zweifels. Die Darstellung vermittelt nicht nur eine biblische Erzählung, sondern auch eine universelle Botschaft über Glauben, Zweifel und die Suche nach Wahrheit. Die Körperlichkeit der Figuren und die detaillierte Wiedergabe ihrer Reaktionen verleihen der Szene eine außergewöhnliche Glaubwürdigkeit und machen sie zu einem tief bewegenden Erlebnis für den Betrachter.