Marriage of the Virgin Raphael (1483-1520)
Raphael – Marriage of the Virgin
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Maler: Raphael
Ort: Pinacoteca di Brera, Milano.
Die Tafel Die Verlobung der Jungfrau wurde speziell für die St. Josephs-Kapelle in Auftrag gegeben. Nach Ansicht der Gelehrten wurde Raffael durch zwei Kompositionen seines direkten Lehrers Perugino inspiriert. Raffael hat seinen eigenen Namen und das Datum direkt auf das Gemälde des Tempels geschrieben. Dargestellt ist der historische Moment, in dem Josef Maria einen Ring an den Finger steckt.
Beschreibung des Gemäldes Die Verlobung der Jungfrau Maria von Raphael Santi
Die Tafel Die Verlobung der Jungfrau wurde speziell für die St. Josephs-Kapelle in Auftrag gegeben.
Nach Ansicht der Gelehrten wurde Raffael durch zwei Kompositionen seines direkten Lehrers Perugino inspiriert.
Raffael hat seinen eigenen Namen und das Datum direkt auf das Gemälde des Tempels geschrieben. Dargestellt ist der historische Moment, in dem Josef Maria einen Ring an den Finger steckt. In seinen Händen sehen wir den Stab, das Symbol des Auserwählten. Bemerkenswerterweise ist sie aufgeblüht, während die anderen nicht aufgeblüht sind. Wir sehen zwei Menschen, die desillusioniert sind und den Stab brechen.
Die Struktur der Komposition wird durch den polygonalen Bügel geschaffen. Sie dominiert alles. Es ist der Tempel, der die Anordnung aller Figuren und der Hauptgruppe im Vordergrund des Gemäldes bestimmt. Der Maler schafft ein bestimmtes radiales System mit der Schläfe als Zentrum. Beim Blick in die Ferne durch die zahlreichen Arkaden und Türöffnungen gewinnt der Betrachter den Eindruck, dass sich dieses System auf der anderen Seite des prachtvollen Gebäudes ganz logisch fortsetzt.
Die Komposition hat eine kreisförmige Struktur. Dieser Rhythmus wird von der Gästeschar auf dieser Hochzeit aufgegriffen.
Was die Farbgebung anbelangt, so ist zu erwähnen, dass hauptsächlich bräunliche und goldene Farbtöne verwendet werden, mit einigen Einschlüssen von anderen Farben. Die Figuren aller Charaktere auf dem Bild sind sehr leicht. Es scheint, als ob sie sich in einer sehr reinen Atmosphäre befinden. Das Blau des Himmels trägt wesentlich zur Schaffung dieser Atmosphäre bei.
Raffaels Struktur ähnelt in vielerlei Hinsicht dem Werk seines Lehrers Perugino. Im Gegensatz zur horizontalen Komposition hat das Werk Raffaels eine kreisförmige Struktur. Es ist diese besondere Komposition mit dem polygonalen Gebäude und der Figurengruppe, die das Werk Raffaels von dem seines Lehrers völlig unterscheidet. Der gesamte Raum des Gemäldes des Künstlers ist offener und die Perspektive selbst wird mit großem Geschick wiedergegeben.
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
прикол
Das Gemälde zeigt eine Szene aus dem Neuen Testament, die Verlobung von Maria und Josef. Die ältere Figur in der Mitte des Bildes ist ein Priester, der den Akt der Verlobung vollzieht; die jungen Männer und Frauen an seiner Seite sind die Konkurrenten des Bräutigams und die Freundinnen der Braut... Der junge Mann im Vordergrund bricht seinen Stab vor dem Knie, betrübt darüber, dass er nicht ausgewählt wurde, sondern Josef. Laut Legende wurde so die Person gekennzeichnet, die die Ehre hatte, irdische Mutter oder Vater von Christus zu werden.
In seiner künstlerischen Vollendung ist dies eines der größten Werke der italienischen Renaissance; Rafael war zum Zeitpunkt der Entstehung des Gemäldes gerade etwas über zwanzig Jahre alt.
Das zentrale Gebäude im Hintergrund ist das Ergebnis jahrelanger Suche nach architektonischer Harmonie und Symmetrie, die sowohl in der Kirche San Pietro in Montorio (Tempietto) des Architekten Donato Bramante zu finden sind – einem Freund und Landsmann von Rafael.
Maria Carla Pretto, Alfonso de Giorgis Wie man Kunst versteht.
Ähm... ich dachte immer, Jesus sei der Sohn Gottes, aber hier sind sowohl Vater als auch Mutter Menschen.
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Das Geschehen findet vor einem monumentalen Bauwerk statt, einer Art Tempel mit einer imposanten Kuppel. Dieser Bau dominiert die Perspektive und verleiht der Szene eine erhabene, fast sakrale Dimension. Die breite Treppe, die zum Tempel hinauf führt, betont die Hierarchie und den Aufstieg, der mit dieser Verbindung einhergeht.
Links von der jungen Frau stehen weitere Personen, vermutlich weibliche Verwandte oder Gefährtinnen, die die Szene beobachten. Ihre Gesichtsausdrücke sind zurückhaltend, doch sie vermitteln eine Atmosphäre der Anteilnahme und des Respekts. Im Hintergrund, am Fuße der Treppe, sind einige weitere Gestalten zu erkennen, die ebenfalls Zeugen der Zeremonie sind.
Die Farbgebung ist harmonisch und zurückhaltend. Die blauen und roten Töne der Roben bilden einen Kontrast zueinander und lenken die Aufmerksamkeit auf die zentralen Figuren. Die gedämpften Farben des Tempels und des Himmels tragen zur ruhigen und andächtigen Stimmung bei.
Subtextuell lässt sich die Darstellung als eine Allegorie auf die Verbindung zwischen Menschlichem und Göttlichem interpretieren. Der Tempel kann als Symbol für die Kirche oder den Himmel gedeutet werden, während die Zeremonie als eine Metapher für die Vereinigung von Erde und Himmel, von Sterblichkeit und Unsterblichkeit verstanden werden kann. Die zentrale Rolle des Kreuzes unterstreicht diesen religiösen Aspekt. Die Anordnung der Figuren, insbesondere die symmetrische Komposition und die klare Linienführung, verleihen dem Bild eine gewisse Ordnung und Harmonie, die die Bedeutung der Zeremonie unterstreicht. Die Perspektive, die auf den Tempel führt, lenkt den Blick des Betrachters und unterstreicht die spirituelle Dimension des Ereignisses.