Sagrada Familia del roble Raphael (1483-1520)
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Raphael – Sagrada Familia del roble
Ort: Prado, Madrid.
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BEMERKUNGEN: 4 Ответы
Was die Titel der Gemälde betrifft, so gibt es einen Konflikt zwischen ihrer korrekten und ihrer fehlerhaften Interpretation. Manchmal wird die endgültige Wahl des Titels nach dem Prinzip eigen gegen fremd getroffen, was dem Online-Auftritt nicht förderlich ist.
Meiner Meinung nach ist es nicht ein Werk von Raffael. Er hätte nie Farben und Formen so verzerrt. Man erkennt deutlich die Imitation eines Meisters. Die tiefe, bildhafte Sprache eines Genies verschmilzt hier nicht mit diesem Kunstwerk, und bitte verurteilt mich nicht, wenn ich das sage, aber diejenigen, die dieses Werk in seine Liste aufgenommen haben, irren sich. Der kommerzielle Aspekt übertönt hier den gesunden Menschenverstand.
Die Verallgemeinerungen sind kaum vorhanden, die Formen sind oberflächlich gestaltet. Die Elemente der Landschaft und die Falten der Draperien sind eintönig dekorativ, ebenso wie die Marmorfragmente. Die Gesichter der Kinder sind unnatürlich aufgebläht, das Ohr Marias ist nach hinten verrutscht, und der Hals... Es fehlt an Lebendigkeit in den Körpern, und der Blaustich in der Landschaft sowie auf Marias Umhang fallen unangenehm ins Auge. Dies ist meine, ich betone, subjektive Sichtweise dieses Werkes.
Ich denke auch das. Aber Rafael wurde oft von seinen Schülern unterstützt, vielleicht hat Romano hier mitgewirkt.
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Maria, in tiefblauem Gewand mit aufreizendem Rotton, sitzt im Zentrum der Komposition und blickt mit sanfter, doch nachdenklicher Miene auf die spielenden Kinder. Ihr Blick offenbart eine Mischung aus Sorge und Akzeptanz. Josef, der in dunklen, erdigen Tönen gekleidet ist, sitzt im Hintergrund, den Kopf in der Hand, und wirkt tief in Gedanken versunken. Sein Körperhaltung deutet auf eine gewisse Müdigkeit oder auch Besorgnis hin.
Der Hintergrund ist durch eine Landschaft mit Bäumen und einem diffusen Himmel angedeutet, die eine friedliche Atmosphäre schafft. Ein steinernes Geländer und ein Teil einer antiken Säule rahmen die Szene und verleihen ihr einen Hauch von Klassizismus.
Die Bildkomposition ist ruhig und harmonisch, dennoch birgt die Darstellung eine subtile Spannung. Die Berührung des einen Kindes durch das andere, verbunden mit der beobachtenden Haltung Marias und Josefs, legt nahe, dass hier ein tieferes symbolisches Geschehen dargestellt wird. Die Darstellung könnte als Allegorie für die Leiden Christi interpretiert werden, wobei die Kinder Jesus und Johannes den Täufer repräsentieren und die Berührung ein Vorbote der Kreuzigung ist. Die Kontraste zwischen der kindlichen Unschuld und der drohenden Gewalt sowie zwischen der Hoffnung in Marias Blick und der Sorge in Josefs Gestik verstärken die Tragik der Szene. Der Garten selbst kann als Symbol für den Erdenparadies interpretiert werden, das durch die dargestellte Handlung bedroht wird. Insgesamt suggeriert die Malerei eine komplexe Reflexion über Schicksal, Vorherbestimmung und das menschliche Leid.