Forest Arhip Kuindzhi (Kuindschi) (1842-1910)
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Arhip Kuindzhi – Forest
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
WALD
1
Der Wald wird lichter, die Menschen gehen fort,
Der von Gott gegebene Wald wird lichter.
Das Gewohnte – nämlich alles ist dort,
Wird zur Verneinung des Wunders.
Es gibt genug Wunder auf der Welt,
Obwohl selbst ein solch menschlicher Wald
Lichter wird, aber die Kinder wachsen doch.
Und der Himmel strahlt üppig über der Erde.
2
Er las den Wald wie die Bibel,
Fasziniert von der Macht des Themas.
Und er sehnte sich nach der Seele des Waldes,
Um seine Wälder zu verstehen.
Ein Hirsch hat die Weide angeknabbert,
Eine Senke, die durch ihre Tiefe verzaubert.
Und ein Eichhörnchen – eine Reime im Vers
Mit Fell aus goldenem Glanz.
Der Wald ist dicht – wie das Leben selbst dicht,
Man kann nicht alle Nuancen des Waldes erfassen.
Von seinem Grund und seiner Höhe
Ist der himmlische Anblick so wunderbar.
3
Eine Insel von Kiefern ist rosafarben,
Weiter geht es in einen dunklen Nadelwald.
Im Herbst wird im Wald der Laubfall
Weich sein, unkompliziert.
Da fliegt eine Elster davon,
Um Gerüchte an die Nachbarn zu verbreiten.
Ein Wolf findet den Kadaver eines Rehs –
Unvollständig gefressen von einem Bären.
Und in den Senken gibt es viele Höhlen –
Bärenhöhlen-Labyrinthe.
Geh in den Wald – er wird deinen Blick füllen,
Es besteht ein Bedürfnis nach seinen Bildern.
4
Eine Lichtung mit Pfifferlingen – ein Kreis,
Schneide sie ab, befreie sie vom Gras.
Das Spiel des Lichts – wie eine goldene Harfe,
Und ich habe keine Zeit, die Tintlinge zu pflücken.
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Die Farbpalette dominiert durch verschiedene Grüntöne. Es sind keine leuchtenden, strahlenden Farben, sondern eher gedeckte, erdige Töne, die die Atmosphäre von Feuchtigkeit, Moos und Verfall vermitteln. Die unterschiedlichen Grüntöne erzeugen eine lebendige, aber dennoch düstere Stimmung. Ein helleres, fast gelbliches Licht bricht sich im oberen Bereich des Bildes, was einen kleinen Lichtschacht erzeugt und einen Kontrast zur Dunkelheit im Unterholz bildet.
Die Bäume sind dicht aneinander gereiht und wirken fast undurchdringlich. Ihre Stämme sind schlank und hoch, und ihre Äste bilden ein komplexes Blätterdach, das den Himmel größtenteils verdeckt. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und verleihen der Darstellung eine impressionistische Qualität. Sie suggerieren Bewegung und Wachstum, aber auch eine gewisse Unordnung und Wildheit.
Der Waldboden ist mit niedrigem Gestrüpp und Moos bedeckt, was die Vorstellung von einem unberührten, natürlichen Lebensraum verstärkt. Man spürt die Lebendigkeit des Ökosystems, aber gleichzeitig auch seine Stille und Isolation.
Es liegt eine subtile Melancholie über dem Werk. Der Wald wirkt nicht einladend oder idyllisch, sondern eher als ein Ort der Kontemplation und der Einsamkeit. Das Licht, das durch das Blätterdach dringt, könnte als Hoffnungsschimmer interpretiert werden, der jedoch von der umgebenden Dunkelheit fast verschluckt wird.
Die Darstellung erzeugt eine Atmosphäre der Intimität und der Geheimnis. Man hat den Eindruck, einen flüchtigen Moment in einem lebendigen, aber unberührten Raum einzufangen. Der Betrachter wird dazu angeregt, über die Beziehung zwischen Mensch und Natur, über Vergänglichkeit und die Kraft der Elemente nachzudenken.