Tapping the Barrel Pierre Édouard Frère (1819-1886)
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Pierre Édouard Frère – Tapping the Barrel
Ort: Haworth Art Gallery, Accrington.
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Zwei Personen sind zu sehen: eine erwachsene Frau und ein Kind, die sich an einem Fass zu beteiligen scheinen. Die Frau, gekleidet in ein dunkelrotes Gewand mit einer Kopfbedeckung, beugt sich über das Fass, während das Kind ihr dabei hilft oder zusieht. Die Haltung der Frau deutet auf eine konzentrierte Handlung hin – sie scheint gerade Wein oder ein anderes Getränk aus dem Fass zu zapfen. Das Kind wirkt aufmerksam und vielleicht etwas ungeduldig.
Im Hintergrund sind einfache Küchenutensilien angeordnet: Kupferpfannen hängen an der Wand, ein Weidenkorb ist aufgehängt, und eine schlichte Kerze steht auf einem Sims. Diese Details unterstreichen die Einfachheit des Lebensraums und lassen auf eine bescheidene Existenz schließen. Die Anordnung der Gegenstände wirkt funktional und unprätentiös.
Die starke Lichtsetzung erzeugt einen deutlichen Kontrast zwischen den beleuchteten Bereichen und dem Schatten, was eine gewisse Dramatik in die Szene bringt. Das Licht betont nicht nur die Figuren, sondern lenkt auch den Blick des Betrachters auf das Fass als zentrales Element der Handlung.
Subtextuell könnte dieses Bild von Versorgung und Gemeinschaft handeln. Das Zapfen des Fasses deutet auf einen gemeinsamen Genuss hin, vielleicht eine Feier oder einfach die tägliche Brotzeit für die Familie. Die Anwesenheit des Kindes impliziert die Weitergabe von Traditionen und das Lernen durch Nachahmung. Die Kargheit der Umgebung könnte auch als Metapher für Ausdauer und Einfachheit interpretiert werden – Werte, die in ländlichen Gemeinschaften hochgehalten wurden. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Ruhe, Bescheidenheit und dem alltäglichen Leben auf dem Lande.