1969 Homme, femme et enfant Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1962-1973
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1962-1973 – 1969 Homme, femme et enfant
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann, der zentral positioniert ist, besitzt ein stark stilisiertes Gesicht mit markanten, scharfkantigen Zügen. Ein breiter Hut oder eine Kopfbedeckung überdeckt teilweise seinen Oberkörper und verleiht ihm eine gewisse Monumentalität. Seine Augen sind tief liegend und wirken melancholisch, fast leer.
Die Frau, rechts von der zentralen Figur platziert, weist ebenfalls ein stark abstrahiertes Gesicht auf. Ihre Augen sind groß und ausdrucksstark, was einen Kontrast zu dem Mann bildet. Ein Hauch von Melancholie scheint auch in ihrem Blick widerzuspiegeln.
Das Kind, links angesiedelt, ist mit einem etwas weniger fragmentierten Gesicht dargestellt, behält aber dennoch die charakteristischen Merkmale der kubistischen Stilrichtung bei. Sein Blick ist direkt und auf den Betrachter gerichtet, was eine gewisse Lebendigkeit und Unschuld suggeriert.
Die Figuren scheinen in einer intimen, fast erstickenden Nähe zueinander zu stehen. Die Überlappung von Körperteilen und Gesichtern lässt vermuten, dass die Beziehungen zwischen ihnen komplex und möglicherweise angespannt sind. Es entsteht ein Eindruck von Isolation trotz der unmittelbaren Nähe.
Die Farbpalette ist reduziert auf Grautöne, Weiß und vereinzelte Akzente in Blau und Schwarz. Diese sparsame Verwendung von Farbe verstärkt die emotionale Intensität des Werkes und lenkt den Fokus auf die Form und Struktur der Figuren. Die grobe Pinseltechnik trägt zur expressiven Wirkung bei und unterstreicht die Fragmentierung der dargestellten Realität.
Subtextuell könnte das Werk als eine Reflexion über familiäre Beziehungen, Isolation und die Brüchigkeit menschlicher Verbindungen interpretiert werden. Die stilisierten Gesichter und die fragmentierte Darstellung lassen Raum für vielfältige Deutungen und regen den Betrachter dazu an, eigene Interpretationen zu entwickeln. Es scheint ein Zustand der Entfremdung und des inneren Konflikts dargestellt zu werden, eingefangen in einer formal reduzierten Bildsprache.