1968 Homme Е la pipe 3 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1962-1973
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1962-1973 – 1968 Homme Е la pipe 3
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Gesichtszüge sind stark stilisiert und fragmentiert, typisch für einen kubistischen Ansatz. Eine deutliche Teilung der Gesichtsfläche in verschiedene Farbzonen – Blau, Weiß, Grau – erzeugt eine maskenartige Wirkung. Die Augen sind groß und wirken fast starr, was dem Porträt eine gewisse Distanziertheit verleiht. Die Nase ist reduziert und kaum erkennbar, während der Mund zu einem schmalen, fast unsichtbaren Streifen verformt wurde.
Der Mann trägt ein grob skizzenhaft dargestelltes Gewand, das aus geometrischen Formen aufgebaut ist. Die Darstellung wirkt wenig detailliert, die Linien sind oft unsauber und wirken beinahe spontan aufgetragen. Die Hände sind ebenfalls stilisiert und schematisch dargestellt; die rechte Hand hält die Pfeife, während der Rauch in einer geschwungenen Form emporsteigt.
Der Hintergrund ist sparsam gehalten und besteht aus einem hellen, fast neutralen Farbton, der die Figur hervorhebt. Einige wenige Elemente – ein orangefarbener Streifen, eine spiralförmige Linie – tauchen auf, wirken aber eher wie zufällige Notizen oder Skizzen als integraler Bestandteil des Bildes.
Die Pfeife selbst ist ein zentrales Element und scheint symbolische Bedeutung zu tragen. Sie könnte für Genuss, Kontemplation oder auch für die Vergänglichkeit stehen. Der Rauch, der in den Himmel aufsteigt, verstärkt diesen Eindruck von Flüchtigkeit und Unbeständigkeit.
Subtextuell könnte das Werk als eine Reflexion über Identität und Repräsentation interpretiert werden. Die Fragmentierung des Gesichts und die maskenartige Darstellung lassen vermuten, dass es nicht um eine realistische Abbildung geht, sondern vielmehr um eine Auseinandersetzung mit der Konstruktion von Bildern und der Frage, was es bedeutet, ein Individuum darzustellen. Die Distanziertheit des Porträtierten könnte auch als Ausdruck einer Entfremdung oder Isolation gelesen werden. Die sparsame Gestaltung und die scheinbar zufälligen Elemente im Hintergrund lassen Raum für Interpretationen und regen den Betrachter dazu an, sich aktiv mit dem Werk auseinanderzusetzen.