1956 Portrait de Jacqueline Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
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Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1956 Portrait de Jacqueline
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Die Linienführung dominiert das Bild. Sie sind dicht und überkreuzen sich, erzeugen eine Art Textur, die sowohl dem Gesicht als auch dem Hintergrund eigen ist. Diese dichte Schraffur lässt die Form nur schematisch erkennen; es entsteht kein plastischer Eindruck, sondern eher ein Gefühl von Bewegung und Lebendigkeit durch die Vielzahl der Linien. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern verschwimmen in den umliegenden Schraffuren, was eine gewisse Unsicherheit oder Flüchtigkeit suggeriert.
Der Hintergrund ist nicht leer, sondern ebenso mit Linien gefüllt, was ihn zu einem integralen Bestandteil des Gesamtbildes macht. Er verstärkt die Intensität der Darstellung und lässt das Gesicht kaum vom Umfeld abgrenzen. Dies könnte als Ausdruck einer inneren Zerrissenheit oder eines Verlusts von Individualität interpretiert werden.
Die Signatur in der oberen rechten Ecke, sowie die weitere handschriftliche Ergänzung unten, wirken spontan und fast beiläufig gesetzt. Sie unterstreichen den Eindruck eines schnellen, intuitiven Schaffensprozesses. Die Schrift selbst trägt zur expressiven Qualität des Werkes bei.
Es liegt eine gewisse Distanz in der Darstellung vor, als ob die Person nicht direkt beobachtet, sondern eher aus dem Gedächtnis oder einer inneren Wahrnehmung heraus wiedergegeben wurde. Das Bild wirkt weniger wie ein Abbild, sondern vielmehr wie eine Momentaufnahme eines Gefühls oder einer Stimmung. Die Subtexte deuten auf eine Auseinandersetzung mit Identität und Vergänglichkeit hin, wobei die Technik der Schraffur eine wichtige Rolle bei der Vermittlung dieser Themen spielt.