1958 Deux personnages debout Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1958 Deux personnages debout
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die linke Figur, vermutlich männlich, trägt eine Art Gewand oder Umhang, der in dunkleren Farbtönen gehalten ist und einen Kontrast zum helleren Ton des Körpers bildet. Seine Haltung wirkt etwas zurückhaltend, die Arme sind eng am Körper angelegt. Die rechte Figur, wahrscheinlich weiblich, hat längeres Haar, das über ihre Schultern fällt. Ihr Blick ist nach unten gerichtet, was eine gewisse Melancholie oder Nachdenklichkeit suggeriert.
Die Komposition ist ungewöhnlich: Die Figuren stehen dicht beieinander, fast berühren sich, doch zwischen ihnen scheint eine Distanz zu bestehen. Sie wirken isoliert in dem intensiven Farbton des Hintergrunds. Dieser Umstand verstärkt den Eindruck von Entfremdung und Isolation.
Es lässt sich vermuten, dass die Malerei nicht primär auf eine realistische Darstellung abzielt, sondern eher auf die Vermittlung eines emotionalen Zustands oder einer psychologischen Situation. Die Reduktion der Formen und die Wahl der Farben könnten Ausdruck von Trauer, Verlorenheit oder einem Gefühl der inneren Zerrissenheit sein. Der gelbbraune Hintergrund könnte als Symbol für eine bedrückende Umgebung oder einen Zustand des Verfalls interpretiert werden.
Die Beziehung zwischen den beiden Figuren bleibt offen. Sie könnten ein Paar darstellen, das sich in einer Krise befindet, oder zwei Fremde, die sich zufällig begegnen und dennoch von einem gemeinsamen Gefühl der Melancholie verbunden sind. Die Malerei lädt somit zur Interpretation ein und regt dazu an, über die menschliche Existenz, Beziehungen und die Suche nach Sinn in einer oft unübersichtlichen Welt nachzudenken.