1954 Portrait de Sylvette David 24 au fauteuil vert Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1954 Portrait de Sylvette David 24 au fauteuil vert
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Gesicht wirkt maskenhaft, die Augen sind groß und scheinbar auf den Betrachter gerichtet, während die Nase und der Mund nur angedeutet sind. Die Gesichtszüge sind nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern in vereinfachten, fast skulpturalen Formen dargestellt. Ein breiter, dunkler Strich umreißt das Profil, was die Maskenhaftigkeit weiter verstärkt.
Das Haar der Frau ist hochgesteckt und in langen, gleichmäßigen Linien gezeichnet, die einen starken Kontrast zum blauen Ton des Gesichts bilden. Die Haare scheinen in einer geschlossenen Form zu enden, was einen gewissen Engeffekt erzeugt.
Die Kleidung der Frau ist in Grün und Blau gehalten. Ein weißer Kreis auf der Brust könnte ein Detail der Kleidung darstellen, oder auch eine weitere geometrische Form, die zur Struktur des Bildes beiträgt. Die Darstellung der Kleidung ist ebenfalls abstrahiert und durch klare Linien und Farbflächen geprägt.
Der Hintergrund ist hell und neutral gehalten, was dazu beiträgt, die Figur hervorzuheben. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, wobei Blau, Grün und Schwarz die dominanten Töne sind.
Die Bildkomposition wirkt ruhig und konzentriert. Die vereinfachte Darstellung und die geometrischen Formen erzeugen eine gewisse Distanz zur dargestellten Person. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass es weniger um die individuelle Schilderung einer Person geht, sondern vielmehr um die Auseinandersetzung mit den formalen Elementen der Malerei, wie Form, Linie und Farbe.
Der Subtext des Werkes könnte in der Auseinandersetzung mit der Darstellung des Weiblichen liegen. Die Maskenhaftigkeit des Gesichts und die Abstraktion der Form könnten eine Art Entpersonalisierung der Figur bedeuten, oder aber eine neue, abstrakte Form der Weiblichkeit schaffen. Die ruhige und konzentrierte Komposition vermittelt einen Eindruck von Kontemplation und innerer Einkehr.