1933 Corrida- la mort du torero Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
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Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1933 Corrida- la mort du torero
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Vor dem Stier, fast schon im Angesicht des Todes, findet sich eine Gestalt, die offensichtlich einen Torero darstellen soll. Die Figur ist in eine aufwändige, mit Gold und grünen Elementen verzierte Kleidung gehüllt, was einen Kontrast zu der animalischen Wildheit des Stieres bildet. Die Darstellung des Toreros ist jedoch nicht von Triumph, sondern von Angst und Ohnmacht geprägt; sein Mund ist zu einem stummen Schrei geformt, seine Augen scheinen die Hilflosigkeit des Moments widerzuspiegeln.
Die Arena selbst ist rudimentär dargestellt, die Zuschauerränge verschwimmen im Hintergrund in einem unklaren, beinahe surreal wirkenden Weiß. Die Farben sind kräftig und ungemischt, was die Atmosphäre des Bildes zusätzlich intensiviert. Besonders auffällig ist die Verwendung von Rot, welches die Leidenschaft, die Gefahr und den Tod symbolisiert und die gesamte Szene durchdringt.
Das Werk scheint weniger an die Beschreibung einer spezifischen Korridastanz zu interessieren, sondern vielmehr an die Darstellung des universellen Kampfes zwischen Mensch und Natur, Leben und Tod. Die übersteigerte Darstellung der Figuren und die reduzierte Perspektive lassen die Szene fast theatralisch wirken, als wäre sie ein Moment aus einem tragischen Drama. Die Farbgebung und die Komposition verstärken das Gefühl der Beklemmung und des Unausweichlichen. Man könnte interpretieren, dass die Arbeit eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Hybris darstellt, dem Versuch, die Naturgewalten zu bezwingen, der letztendlich zum Scheitern verurteilt ist. Die überbordende Inszenierung des Toreros könnte zudem als Kritik an der Verherrlichung von Gewalt und Leid interpretiert werden.