1939 TИte de femme I (C) (Portrait de Dora Maar) Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1939 TИte de femme I (C) (Portrait de Dora Maar)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Gesicht wirkt maskenhaft, fast wie eine stilisierte Darstellung. Die Augen sind groß und auffällig blau, sie blicken direkt dem Betrachter entgegen, was einen intensiven Blickkontakt erzeugt. Die Nase ist lang und schmal, die Lippen dünn und nach unten gezogen, was einen Eindruck von Melancholie oder sogar Trauer vermittelt.
Die Farbgebung ist intensiv und kontrastreich. Ein dominantes Orange-Rot prägt den Teil des Gesichts um die Wangen und Nase, während das Kinn und der Bereich unter dem Mund in Gelbtönen gehalten sind. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Leidenschaft oder innerer Zerrissenheit. Dunkle, fast schwarze Linien definieren die Konturen des Gesichts und der Haare, was die Fragmentierung weiter betont.
Die Frisur ist kurz und wirkt unruhig, mit einzelnen Strähnen, die in verschiedene Richtungen fallen. Um den Hals trägt die Frau eine Art Schmuck oder Kragen, bestehend aus kleinen, weißen Perlen, die auf einem farbenfrohen Grund angeordnet sind. Dieser Detailreichtum im Bereich des Halses steht im Kontrast zur Vereinfachung und Verzerrung des restlichen Gesichts.
Die Darstellung der Frau wirkt nicht realistisch, sondern eher expressiv. Es scheint, als ob der Künstler versucht hat, nicht nur das äußere Erscheinungsbild festzuhalten, sondern auch die innere Gefühlswelt der Dargestellten zu vermitteln. Die Fragmentierung und Verzerrung könnten eine Reflexion von innerem Konflikt oder emotionaler Belastung sein. Der direkte Blickkontakt suggeriert eine Konfrontation mit dem Betrachter, als ob die Frau ihn auffordern würde, ihre Gefühle zu erkennen und zu verstehen. Insgesamt entsteht der Eindruck eines intensiven, fast schmerzhaften Portraits, das mehr über die innere Welt der Dargestellten aussagt als über ihr äußeres Äußeres.