1940 Autoportrait 1 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
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Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1940 Autoportrait 1
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Die Gesichtszüge sind nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern wirken verzerrt und kantig. Die Augen sind groß und intensiv, der Mund zu einem schmalen, fast schon strampeligen Zug geformt. Die Nase ist markant, die Wangenknochen betont. Diese Übertreibungen erzeugen einen Eindruck von Anspannung und vielleicht auch von Leid.
Besonders auffällig ist die Art und Weise, wie das Haar dargestellt wird: Es besteht aus einer Vielzahl kurzer, unregelmäßiger Linien, die eher eine Textur als eine konkrete Frisur suggerieren. Diese chaotische Darstellung des Haares könnte ein Ausdruck innerer Unruhe sein oder die Vergänglichkeit der äußeren Erscheinung betonen.
Die Zeichnung ist dicht und wirbelnd ausgeführt. Die zahlreichen parallelen Linien erzeugen einen Schatteneffekt, der das Gesicht plastisch wirken lässt, während gleichzeitig eine gewisse Rauheit und Unvollkommenheit betont wird. Es entsteht ein Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit, trotz der scheinbaren Stille des Porträts.
Subtextuell könnte die Zeichnung als Ausdruck einer tiefen Selbstreflexion interpretiert werden. Der Blick des Dargestellten wirkt sowohl herausfordernd als auch fragend. Es scheint, als würde er den Betrachter nach etwas fragen oder ihn auffordern, sich seiner eigenen Sterblichkeit zu stellen. Die Verzerrung der Gesichtszüge könnte eine Darstellung innerer Konflikte oder einer existentiellen Krise sein. Die Reduktion auf das Wesentliche – die Konzentration auf den Blick und die markanten Gesichtszüge – lässt vermuten, dass es dem Künstler darum ging, nicht nur ein äußeres Abbild zu schaffen, sondern vielmehr einen Einblick in seine innere Gefühlswelt zu gewähren. Die Zeichnung wirkt somit weniger wie eine bloße Darstellung als vielmehr wie ein intimes Geständnis.