1932 Joueur de flЦte et nu couchВ Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
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Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1932 Joueur de flЦte et nu couchВ
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
DIE GESCHICHTE DES ORPHEUS
1.
Ich ging... ich ging voran, ich ging,
Mein Schritt war sehr schwer.
Hinter mir, hinter mir meine Frau –
Ihr ist ein zweites Leben bestimmt.
Ich ging durch Labyrinthe der Seelen,
Und verworrenen Wurzeln dazu.
Es war beängstigend, ich klammerte mich fest,
In dieser jenseitigen Stille.
Ich ging, dann drehte ich mich um –
War das wirklich nicht meine Frau?
Wer die Gebote der Götter gebrochen hat,
Verdient kaum gute Worte.
Für mich war alles vorbei,
Und der Schatten meiner Frau verschwand,
Der Tag verdunkelte sich – ich trat hinaus,
Aber es schien nur ein Schatten...
2.
Gott führte die Frau; der Sänger beeilte sich – schneller!
Und Freude und Verzweiflung trieben an –
Nun werden wir jetzt aus der Erde herauskommen.
Ein Bienenstich ist nichts Schlimmeres,
Wenn die Götter es wollen. Gott führte die Frau,
Nur Orpheus sang von ihr, nur von ihr,
Und er sang so, dass die Götter beschlossen,
Die alten Gesetze aufzuheben.
Ich gehe, ich gehe, meine Frau folgt mir.
Wir sind am Ausgang, da ist er, da ist er,
Und alles – Auflösung, Hoffnung verborgen.
Er drehte sich um, der Gott sprach: Du hast
Das Gebot der Götter nicht bewahrt. Dunkelheit
Ist schlimmer als die Erde selbst...
3.
Wie konnte ich mich nicht umdrehen?
Ich gehe im Licht der Unlebenden,
Die Lyra ist nutzlos – so
Tot! Verbrennt sie im Feuer.
Ich zerre die Saiten, mein Wehklag ist schwer,
Mein Peiniger ist das singende Wort.
Meine Stimme ist verstummt, gut für andere.
Du wirst nie wieder ein Sänger sein,
Der diesen Klang erschaffen hat.
Sing, Orpheus, gehe am Ende des Leidens.
4.
Ein geripptes Unterirdisches Labyrinth,
Und mein Ausgang ist so traurig.
Ich habe nicht widerstehen können – eine Drehung
Des Kopfes, und hier stehe ich am Tor
Allein – wohin jetzt? Wohin?
Das Leben ist mir Tod, dunkles Wasser,
Und die Klänge werden mich nicht retten,
Meine Last der Schönheit...
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Die Darstellung ist in einer eher flachen Perspektive gehalten. Die Figuren sitzen auf einer grünen, horizontalen Fläche, die einen Rasen oder eine Wiese andeuten könnte. Im Hintergrund ist eine verschwommene Landschaft mit Blättern und einem blassblauen Himmel angedeutet. Die Farben sind gedämpft, hauptsächlich in Grün-, Grau- und Beigetönen gehalten, was dem Werk eine gewisse Melancholie verleiht. Die Konturen der Figuren sind mit feinen, schwarzen Linien gezeichnet, die einen starken Kontrast zu den flächigen, pastellfarbenen Hintergründen bilden.
Die Komposition erzeugt eine subtile Spannung. Die beiden Figuren stehen in einem nicht näher definierten Verhältnis zueinander. Die stumme Beobachtung der einen Figur und die versunkene Beschäftigung der anderen mit dem musikalischen Akt lassen Raum für Interpretationen. Es könnte eine Szene der stillen Kontemplation, der unerfüllten Sehnsucht oder gar einer erotischen Andeutung sein.
Die Reduktion der Formen und die fehlende Detailgenauigkeit verleihen dem Bild einen zeitgenössischen Charakter. Die Abstraktion der Körper und die Vereinfachung der Landschaft lenken den Blick des Betrachters auf die emotionale und psychologische Ebene der dargestellten Beziehung. Man könnte vermuten, dass es um die Darstellung von Intimität, Distanz und der subtilen Dynamik zwischen zwei Menschen geht. Der Akt des Musizierens könnte als Ausdruck einer inneren Welt oder als Versuch der Kommunikation in einer ungesagten Situation interpretiert werden. Insgesamt wirkt das Werk wie eine Momentaufnahme einer komplexen und vielschichtigen Beziehung, eingefangen in einer sparsamen und suggestiven Bildsprache.