1919 Femme au chapeau Е plume Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1919-1930
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1919-1930 – 1919 Femme au chapeau Е plume
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die zentrale Figur ist in geometrische Formen zerlegt und neu zusammengesetzt. Ein Hut mit einer Feder, dargestellt durch eine Reihe von scharfen, schwarzen Linien und einer dunkleren Form, dominiert den oberen Bereich. Die Gesichtszüge sind reduziert auf wenige, angedeutete Elemente: Ein einzelnes, fast schon klaffendes Auge, eine breite, dunkle Nase und ein stilisierter Mund. Diese Reduktion erzeugt einen Ausdruck von Distanz und Unnahbarkeit.
Die Farbgebung ist sparsam, aber wirkungsvoll. Ein dominantes Blau kontrastiert mit warmen Gelb- und Brauntönen. Diese Farbkombination verstärkt den Eindruck von Fragmentierung und zerbrochener Harmonie. Die Verwendung von Weiß akzentuiert bestimmte Bereiche und erzeugt eine Art Spannung.
Die Darstellung der Figur ist nicht naturalistisch. Der Künstler scheint weniger an einer genauen Wiedergabe interessiert zu sein als an der Analyse der Form und der Reduktion auf essenzielle Elemente. Die Überlappung der geometrischen Formen suggeriert eine Bewegung, eine Veränderung, die den Eindruck einer flüchtigen Momentaufnahme vermittelt.
In diesem Werk scheint es nicht um eine reine Darstellung einer Person zu gehen, sondern um eine Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und der Zerlegung von Realität. Die Fragmentierung und die reduzierte Farbpalette lassen auf ein Gefühl von Isolation und Entfremdung schließen. Der Betrachter wird eingeladen, die Figur selbst zu rekonstruieren und seine eigene Interpretation zu finden. Es entsteht ein Eindruck von innerer Zerrissenheit, von einem Moment des Nachdenkens oder der Reflexion.