1920 GuВridon avec guitare et partition Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1919-1930
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1919-1930 – 1920 GuВridon avec guitare et partition
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hier sehen wir eine reduzierte Farbpalette, dominiert von Brauntönen, Beige und Grau, mit vereinzelten Akzenten dunklerer Blautöne. Diese Farbwahl trägt zur gedämpften Atmosphäre des Werkes bei und lenkt den Blick auf die formale Struktur. Die Flächen sind flächig angelegt, ohne erkennbare Modulation oder Schattierung, was die Abstraktion weiter verstärkt.
Die Komposition ist durch eine vertikale Ausrichtung geprägt. Der Körper der Figur scheint in mehrere, übereinanderliegende geometrische Blöcke zerlegt zu sein. Ein großer, brauner Block bildet den Oberkörper, während ein grauer Bereich möglicherweise die Beine andeutet. Ein dunklerer, fast schwarzer Streifen könnte eine Art Mantel oder Kleidung darstellen.
Besonders auffällig ist die Darstellung der Gitarre und des Notenblattes. Die Gitarre wird durch schmale, vertikale Linien angedeutet, während das Notenblatt durch gleichmäßige, horizontale Striche repräsentiert wird. Diese Reduktion auf grundlegende Formen verleiht den Objekten eine symbolische Bedeutung.
Ein einzelnes Auge, platziert in der Mitte des Gesichts, wirkt isoliert und intensiv. Es fängt den Blick des Betrachters ein und erzeugt eine gewisse Spannung. Die fehlenden Gesichtszüge tragen zur Entmenschlichung der Figur bei und betonen die formale Analyse des Körpers.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über die Fragmentierung der modernen Erfahrung interpretiert werden. Die Zerstückelung des Körpers spiegelt möglicherweise die Desorientierung und den Verlust von Identität wider, die mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts einhergingen. Die Musikinstrumente könnten für Kreativität und Ausdruck stehen, während ihre abstrakte Darstellung eine kritische Auseinandersetzung mit traditionellen künstlerischen Konventionen andeutet. Die Reduktion auf geometrische Formen könnte auch als Versuch verstanden werden, die Essenz der menschlichen Form zu erfassen, jenseits von oberflächlicher Ähnlichkeit. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Distanz und Kontemplation, wobei die formale Struktur im Vordergrund steht.