1927 Figure2 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1919-1930
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Pablo Picasso Period of creation: 1919-1930 – 1927 Figure2
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Der Kopf ist ungewöhnlich geformt, fast schon grotesk, und trägt eine Art Hut oder Haarreif, der die Figur zusätzlich distanziert. Ein einzelnes Auge blickt uns entgegen, wirkt jedoch leer und unpersönlich. Der Körper ist stark stilisiert, mit einer betonten Vertikale, die an eine tänzerische Pose erinnert. Die Darstellung der weiblichen Brust deutet auf eine Geschlechtlichkeit hin, die aber durch die abstrakte Formensprache relativiert wird.
Der Hintergrund ist in einem gleichmäßigen Grauton gehalten, was die Figur hervorhebt und gleichzeitig eine gewisse Enge oder Isolation suggeriert. Die Aquarelltechnik erzeugt einen weichen, fast transparenten Effekt, der die Konturen verschwimmen lässt und dem Bild eine fragile Qualität verleiht.
Subtextuell könnte das Werk als Auseinandersetzung mit Identität und Repräsentation interpretiert werden. Die fragmentierte Darstellung der Figur deutet auf eine Auflösung traditioneller Vorstellungen von Schönheit und Weiblichkeit hin. Die monochrome Farbgebung verstärkt den Eindruck einer inneren Zerrissenheit oder eines existentiellen Dilemmas. Es entsteht ein Gefühl des Unbehausten, das durch die ungewöhnliche Komposition und die unkonventionelle Formensprache noch verstärkt wird. Die Arbeit scheint eine Reflexion über die Bedingungen der Darstellung selbst zu sein – wie wir uns selbst und andere wahrnehmen und abbilden.