1917 Autoportrait1 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1917 Autoportrait1
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Gesichtszüge sind vereinfacht und reduziert, doch dennoch erkennbar. Die Haut wird in einem warmen, beigefarbenen Ton gehalten, während die Augen eine ungewöhnliche, fast metallische Farbe aufweisen. Die Haare sind dicht und dunkel, in einem markanten, geometrischen Schnitt dargestellt, der an frühe moderne Stile erinnert.
Der Körper wird nur fragmentarisch angedeutet. Ein dunkler Anzug, dessen Farbtiefe durch flächige, grobe Pinselstriche vermittelt wird, dominiert den unteren Bildbereich. Ein hellblaues Hemd und eine Krawatte in einem kräftigen Blauton bilden einen Kontrast zur dunklen Kleidung.
Der Hintergrund ist schlicht und monochrom, eine offene, beige-farbene Fläche, die die Figur hervorhebt. Diese Reduktion lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf das Gesicht und die Gestalt des Porträtierten.
Die Malweise ist von einer gewissen Spontaneität geprägt. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und wirken fast ungestüm. Es scheint, als wäre die Darstellung in einer schnellen, intuitiven Weise entstanden.
Ein möglicher Subtext der Darstellung könnte eine Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und dem Selbstbild sein. Die reduzierte Formensprache und der fast klinische Blick könnten auf eine distanzierte, selbstreflexive Haltung hinweisen. Die ungewöhnliche Farbwahl der Augen könnte als Ausdruck einer inneren Spannung oder eines ungewöhnlichen Selbstverständnisses interpretiert werden. Die direkte, unvermittelte Darstellung des Gesichts könnte zudem einen Wunsch nach Authentizität und Ehrlichkeit signalisieren. Insgesamt vermittelt das Werk den Eindruck eines Mannes, der sich seiner selbst bewusst ist und sich seiner eigenen Darstellung bewusst näherkommt.