1905 Equestrienne Е cheval Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1889-1907
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1889-1907 – 1905 Equestrienne Е cheval
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Auf dem Rücken des Tieres sitzt eine androgyne Figur, vermutlich ein junger Mann oder eine junge Frau, gekleidet in einen leuchtend roten Sitzbezug. Die Gestalt hält einen Bogen fest umklammert und scheint ihn zu spannen, als wäre sie bereit, einen Schuss abzugeben. Der Körper ist schlank und drahtig, die Arme angespannt, der Blick konzentriert nach vorne gerichtet. Die Haare sind wild zerzaust und scheinen ebenfalls vom Wind erfasst zu sein.
Der Hintergrund ist einfarbig und in einem warmen Braunton gehalten, was die Figuren vor ihm hervorhebt und den Fokus auf die Bewegung lenkt. Die Farbpalette insgesamt ist reduziert und erdverbunden, mit dem kräftigen Rot des Sitzbezugs als auffälligem Kontrapunkt zum Weiß des Pferdes und dem neutralen Hintergrund.
Die Komposition wirkt trotz der Einfachheit sehr wirkungsvoll. Es entsteht ein Eindruck von Energie, Anspannung und vielleicht auch Gefahr. Die Kombination aus dem kraftvollen Pferd und der zielgerichteten Gestalt mit Bogen deutet auf eine Szene der Jagd oder des Kampfes hin. Es könnte sich um eine allegorische Darstellung von Stärke, Geschicklichkeit oder sogar einer inneren Auseinandersetzung handeln. Die androgyne Figur verleiht dem Bild zusätzlich eine gewisse Mehrdeutigkeit und regt zu Interpretationen über Identität und Rollenbilder an. Die reduzierte Formensprache und die fast skizzenhafte Ausführung lassen zudem den Eindruck eines flüchtigen Moments, einer Momentaufnahme der Bewegung entstehen.