Housewarming (Work Petrograd). 1937 Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin (1878-1939)
Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin – Housewarming (Work Petrograd). 1937
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Maler: Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin
Die Idee von Kuzma Petrov-Vodkin war sehr einfach und realistisch: das Ende des Bürgerkriegs zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Verteilung von Wohnungen, die früher der Bourgeoisie gehörten, an Arbeiter und Soldaten. Eine dieser Wohnungen wurde von einem jungen Mann empfangen, der an einem Tisch saß und eine Pfeife in den Händen hielt. Frisch verheiratet. Betrachten wir nun einige besonders wichtige Fragmente des Gemäldes. Rechts neben dem neuen Vermieter sitzt ein Mann mit erhobener Hand.
Beschreibung des Gemäldes "Novoselty" von Kuzma Petrov Vodkin.
Die Idee von Kuzma Petrov-Vodkin war sehr einfach und realistisch: das Ende des Bürgerkriegs zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Verteilung von Wohnungen, die früher der Bourgeoisie gehörten, an Arbeiter und Soldaten. Eine dieser Wohnungen wurde von einem jungen Mann empfangen, der an einem Tisch saß und eine Pfeife in den Händen hielt. Frisch verheiratet.
Betrachten wir nun einige besonders wichtige Fragmente des Gemäldes.
Rechts neben dem neuen Vermieter sitzt ein Mann mit erhobener Hand. Dies ist der Haupterzähler. Beachten Sie, dass nicht über den Eigentümer gesprochen wird, sondern über einige der Erfahrungen und Geschichten des Mannes, der die Hand gehoben hat.
Hinter dem Fenster sieht man deutlich die Peter-und-Paul-Festung, was bedeutet, dass es sich um eine Elite-Wohnung handelt, denn sie steht auf dem Schlossufer. Aber kann ein Bürger eine arme Hütte haben?
(Der Krieg ist gerade erst zu Ende gegangen, und es gibt noch viele Dinge zu tun, um die Normalität des Lebens wiederherzustellen, wie z. B. das Anbringen von Sperrholzplatten über dem Kopf des jungen Mannes am Fenster). Sie sind zurückgezogen, obwohl sie in Gesellschaft sind, und gurren.
Die stillende Mutter, die am Spundloch sitzt, ist eine offensichtliche Anspielung auf die Madonna, egal welcher Künstler - egal welcher Künstler!
Es gibt auch mehrere Vergleiche zwischen der verschwenderischen Organisation des ersten Besitzers und dem einfachen Leben des zweiten: ein teurer Stuhl (der übrigens leer ist!) und ein Holzschemel; ein guter Teppich und eine billige kleine Fußmatte; prächtige Gemälde in vergoldeten Rahmen und ein ärmlicher Tisch (der ein Festmahl bedeutet) anlässlich einer Party; ein riesiger luxuriöser Spiegel, der von einem rostigen Rohr fast durchkreuzt wird.
In der oberen rechten Ecke befindet sich ein leerer Rahmen. Es handelt sich tatsächlich um einen Rahmen, nur die Symbole sind dort nicht mehr eingerahmt.
Es ist offensichtlich, dass der Künstler alles im Voraus geplant und sorgfältig vorbereitet hat, wo er was und wen platzieren wollte, und erst dann nach diesem Plan gemalt hat. Es ist gut geworden, es gibt eine Menge Charaktere, unterschiedlich und gleichzeitig gleich, die die gleiche Idee leben, eine Menge Haushaltsgegenstände, der einzige Nachteil ist das Farbschema der gesamten Komposition: es sieht aus wie eine Einweihungsparty, aber alles ist trist und langweilig...
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Der Blick fällt zunächst auf den langen Tisch, der in der Mitte des Raumes platziert ist. Eine Gruppe von Männern und Frauen sitzt oder steht um den Tisch, die meisten mit ernsten, nachdenklichen Gesichtsausdrücken. Ein Mann mit weißem Haar, vermutlich der Gastgeber oder ein älterer Familienangehöriger, scheint die Versammlung zu leiten oder anzustoßen. Die Kleidung der Personen deutet auf eine einfache, aber saubere und gepflegte Lebensweise hin.
Im Hintergrund, durch die großen Fensteröffnungen, erhaschen wir einen Blick auf eine städtische Landschaft – vermutlich eine Darstellung von Petrograd, wie der Autor andeutet. Der Himmel ist leicht bewölkt, was der Szene eine gewisse Melancholie verleiht. Die Fensterrahmen selbst sind schlicht gehalten und betonen die Funktionalität des Raumes.
Ein interessanter Aspekt ist die Anordnung der Personen. Auf der einen Seite des Tisches sitzt eine Gruppe von Männern, die in direkterer Verbindung zum Gastgeber stehen. Auf der anderen Seite, näher an den Fenstern, steht eine Gruppe von Frauen und Kindern, die eine etwas passivere Rolle einnehmen. Ein junges Paar mit einem Baby im Arm steht im Vordergrund, was die Hoffnung auf die Zukunft und die Fortsetzung der Familie symbolisieren könnte.
Die Wände des Raumes sind mit Porträts geschmückt, die möglicherweise Familienmitglieder oder historische Figuren darstellen. Diese Porträts verleihen dem Raum eine persönliche Note und deuten auf eine tiefe Verbundenheit mit der Vergangenheit hin.
Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Braun-, Grau- und Rottönen. Die leuchtenden Farben, insbesondere das Rot der Kleidung einiger Frauen, setzen Akzente und lenken den Blick auf bestimmte Personen.
Es lässt sich ein Subtext der kollektiven Hoffnung und des Zusammenhalts erkennen. Trotz der schlichten Umgebung und der ernsten Gesichtsausdrücke strahlt die Szene eine Atmosphäre von Solidarität und Gemeinschaft aus. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die Personen in dieser schwierigen Zeit zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, um eine bessere Zukunft aufzubauen. Die Anwesenheit der Kinder deutet auf eine Zukunftsperspektive und ein Streben nach Normalität hin. Das Bild vermittelt den Eindruck einer Gesellschaft, die sich trotz widriger Umstände aneinander klammert und an eine bessere Zukunft glaubt.