Moretto da Brescia – Saint Joseph Part 5 National Gallery UK
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Part 5 National Gallery UK – Moretto da Brescia - Saint Joseph
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann ist von mittleren Jahren, mit dichtem, dunklen Bart und einer markanten Nase. Er trägt ein Tuch um den Kopf, das an orientalische Gewänder erinnert, sowie eine lange, grüne Tunika, die mit einem roten Gürtel um den Körper gebunden ist. Über der Tunika ist noch eine weitere, orangefarbene Überkleidung zu erkennen, die großzügig um seinen Körper drapiert ist und ihm eine gewisse Würde verleiht. Seine Haltung ist aufrecht und er wirkt ruhig und würdevoll. In seiner rechten Hand hält er einen langen, schlanken Stab mit einer blühenden Pflanze an der Spitze, während seine linke Hand an seinem Körper ruht. In seiner linken Hand hält er einen weiteren, dickeren Stab.
Die Landschaft im Hintergrund zeigt eine sanfte Hügellandschaft mit vereinzelten Bäumen und einem Horizont, der in bläuliche Distanz verschwindet. Die Farbpalette ist warm gehalten, mit einem Schwerpunkt auf Grün-, Braun- und Orangetönen. Das Licht scheint von oben und links zu kommen und modelliert die Gesichtszüge und die Gewänder der Figur.
Die Wahl der orientalischen Kopfbedeckung könnte auf die biblische Herkunft des Heiligen Josef anspielen und seine Verbindung zum Nahen Osten hervorheben. Der Stab mit der Pflanze könnte auf seine Rolle als Stammvater und Beschützer der Familie hinweisen, die Pflanze steht symbolisch für Wachstum und Leben. Die beiden Stäbe könnten die Autorität und Stärke des Heiligen unterstreichen.
Insgesamt wirkt das Werk von einer gewissen Sachlichkeit geprägt. Der Künstler scheint weniger an dramatischen Darstellungen interessiert zu sein als vielmehr an der Würdigung der Persönlichkeit und des Charakters des Heiligen. Die schlichte Komposition und die zurückhaltende Farbgebung tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation zu schaffen. Die Darstellung ist weniger auf Pathos als vielmehr auf eine stille Ehrfurcht gerichtet.