Moretto da Brescia – Portrait of a Man Part 5 National Gallery UK
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Part 5 National Gallery UK – Moretto da Brescia - Portrait of a Man
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Kleidung des Mannes deutet auf einen gewissen sozialen Status hin. Ein dunkles, üppiges Gewand, eine kunstvoll verzierte Mütze und die feinen Handschuhe zeugen von Wohlstand. Die Stickereien an Hosen und Stiefeln sind detailliert ausgeführt und unterstreichen den Reichtum des Porträtierten zusätzlich. Das Schwert, das er trägt, könnte ein Zeichen seiner militärischen oder politischen Rolle sein.
Der Gesichtsausdruck ist bemerkenswert nüchtern. Keine übertriebene Emotionalität kommt hier zum Ausdruck; stattdessen blickt der Mann direkt und unverwandt in die Kamera. Dieser Blick wirkt fast herausfordernd, doch gleichzeitig auch distanziert und nachdenklich. Die leicht dunklen Augen und das buschige Kinn verleihen ihm eine gewisse Strenge.
Der Hintergrund ist bewusst unscheinbar gehalten. Eine Landschaft mit sanften Hügeln und vereinzelten Bäumen erstreckt sich hinter dem Mann. Der Himmel ist trüb, fast düster. Diese Zurückhaltung im Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Figur des Mannes. Die Datierung am unteren Bildrand – „M · D · XXVI“ – lässt vermuten, dass es sich um ein Werk aus dem Jahr 1526 handelt.
Es liegt nahe anzunehmen, dass das Porträt eine Aussage über Macht und Autorität machen soll. Der Mann wird nicht als warmherzig oder zugänglich dargestellt, sondern als eine Figur von Würde und Stärke. Die Wahl der Pose, die Kleidung und der Blick tragen alle dazu bei, ein Bild eines Mannes zu zeichnen, der Kontrolle hat und sich seiner Position bewusst ist. Die Dunkelheit des Hintergrunds könnte zudem auf die Herausforderungen und Verantwortlichkeiten hinweisen, die mit dieser Macht einhergehen. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Selbstbeherrschung und einem gewissen Schweigen, das mehr Fragen aufwirft als es beantwortet.