Gregorio Lazzarini – Portrait of Antonio Correr Part 3 National Gallery UK
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Part 3 National Gallery UK – Gregorio Lazzarini - Portrait of Antonio Correr
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Der Mann trägt eine dunkle Robe mit üppiger Pelzbordüre, die seinen Status unterstreicht. Darunter schimmert ein weißes Innenkleid hervor, dessen Rüschen subtil im Dunkel der Robe hervortreten. Das auffälligste Merkmal ist seine aufwendige Perücke, die in einem hellen Grauton gehalten ist und sein Gesicht umrahmt. Sie verleiht ihm eine gewisse Pracht und unterstreicht seinen gesellschaftlichen Rang.
In seiner rechten Hand hält er ein gefaltetes Dokument, das mit einer Siegelung versehen ist. Diese Geste könnte auf seine Rolle als Beamter oder Jurist hindeuten, oder aber auch die Bedeutung von Schriftlichkeit und offiziellen Angelegenheiten hervorheben. Die Darstellung des Dokuments lenkt die Aufmerksamkeit auf seine berufliche Tätigkeit oder eine spezifische Aufgabe, die ihm übertragen wurde.
Der Hintergrund ist düster gehalten und besteht aus architektonischen Elementen – einer Wand mit Inschriften und einem roten Vorhang. Diese Elemente schaffen Tiefe und rahmen die Figur ein, ohne jedoch von ihr abzulenken. Die Inschrift auf der Wand scheint eine Widmung oder einen Titel zu tragen, was weitere Hinweise auf seine Position oder seinen Hintergrund geben könnte.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit einem starken Kontrast zwischen den dunklen Roben und dem hellen Innenkleid sowie der Perücke. Dieses Spiel von Licht und Schatten verstärkt die Plastizität des Gesichts und verleiht dem Porträt eine gewisse Dramatik. Die Beleuchtung scheint von links zu kommen, was das Gesicht hervorhebt und die Textur der Kleidung betont.
Die Gesamtkomposition wirkt formal und repräsentativ. Es ist ein Porträt, das weniger auf individuelle Charakterzüge abzielt als vielmehr darauf, den Status und die Würde des Dargestellten zu dokumentieren. Die subtilen Details – die Haltung, die Geste mit dem Dokument, die sorgfältig ausgeführte Perücke – tragen dazu bei, ein Bild von Autorität und gesellschaftlicher Bedeutung zu vermitteln. Es entsteht der Eindruck eines Mannes, der in einer Position von Macht und Verantwortung steht.