Francisco de Goya – The Duke of Wellington Part 2 National Gallery UK
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Part 2 National Gallery UK – Francisco de Goya - The Duke of Wellington
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt ein tiefrotes Uniformjacket, das durch die dunkle Umgebung besonders hervorsticht. Auf der Brust sind zahlreiche Auszeichnungen angebracht, die auf seine militärische Laufbahn und seinen Rang hinweisen. Diese Ziereien sind dicht aneinander gereiht und bilden eine visuelle Last, die den Eindruck von Macht und militärischer Stärke verstärkt. Ein breiter, goldfarbener Orden fällt über die Brust und unterstreicht das Prestige des Dargestellten.
Der Hintergrund ist düster und undifferenziert gehalten. Er besteht hauptsächlich aus einem dunklen Grau, das die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Figur lenkt. Die Dunkelheit des Hintergrunds steht im Kontrast zu der leuchtenden Farbe der Uniform und erzeugt eine Atmosphäre von Würde und Bedeutung.
Die Darstellung wirkt trotz der formalen Präzision nicht unnatürlich. Der Künstler hat es verstanden, die Persönlichkeit des Dargestellten einzufangen, ohne in eine zu starre oder idealisierte Darstellung abzugleiten. Die leicht feuchten Lippen und der feine Schatten über der Oberlippe verleihen dem Porträt eine gewisse Lebendigkeit.
Es lässt sich die Frage stellen, ob die Fülle der Auszeichnungen eine Art Kompensation für eine gewisse Rigidität oder gar Unbeholfenheit der Persönlichkeit darstellt. Die Pose ist gerade, fast steif, und der Gesichtsausdruck wenig gefühlvoll. Man könnte vermuten, dass der Dargestellte bewusst eine bestimmte Haltung eingenommen hat, um Stärke und Unerschütterlichkeit zu demonstrieren. Die Gesamtwirkung des Bildes ist eine von Respekt und Bewunderung, aber auch von einer gewissen Distanz. Es zeigt einen Mann, der seine Macht und seinen Rang kennt und diese auch demonstriert, ohne jedoch seine Verletzlichkeit preiszugeben.