Paul Cezanne – Houses in Provence: The Riaux Valley near L’Estaque National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Paul Cezanne - Houses in Provence: The Riaux Valley near L’Estaque
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Die Komposition ist stark von geometrischen Elementen bestimmt. Die Häuser und die umliegenden Hügel sind in klar definierte, sich überlappende Formen zerlegt, die sich nicht immer naturalistisch verbinden. Die Farbpalette ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus erdigen Tönen – Gelb, Braun, Grün und Grau – die jedoch in vielfältigen Schattierungen und Nuancen angeordnet sind. Der Himmel, dargestellt in einem bläulichen Grau, wirkt als eine flächige, fast monochrome Hintergrundfläche.
Es entsteht der Eindruck einer ungemein stillen und abgelegenen Gegend. Die fehlende Darstellung von Menschen oder Tieren unterstreicht diesen Eindruck von Isolation und Stille. Man könnte die Darstellung als eine Art Hommage an die Einfachheit ländlicher Architektur und die Schönheit der provenzalischen Landschaft interpretieren. Gleichzeitig deutet die Abstraktion der Formen und die geometrische Anordnung darauf hin, dass es dem Künstler weniger um eine exakte Wiedergabe der Realität ging, sondern vielmehr darum, die grundlegenden Strukturen und Formen der Landschaft zu erfassen.
Die Darstellung vermittelt eine gewisse Monumentalität, die nicht durch eine herkömmliche Perspektive entsteht, sondern vielmehr durch die massive Anordnung der Formen und die Farbgebung. Die Landschaft erscheint nicht als ein weiches, fließendes Ganzes, sondern als eine Ansammlung von stabilen, fast stählernen Formen. Es liegt eine ruhige, fast meditative Kraft in der Darstellung. Der Betrachter wird dazu aufgefordert, die Formen und Farben zu betrachten und sich in der Stille der Landschaft zu verlieren.