Jean-Baptiste-Camille Corot – Gypsy Girl with Mandolin National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Jean-Baptiste-Camille Corot - Gypsy Girl with Mandolin
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Die Komposition ist schlicht. Im Vordergrund dominiert die Figur der Frau, während der Hintergrund, ein verschwommener, dunkler Wald, kaum Details preisgibt. Die Farbgebung ist gedämpft, überwiegend in Braun-, Grau- und Grüntönen gehalten, mit vereinzelten Akzenten in Rosa und Weiß in der Kleidung der Frau. Die Beleuchtung ist diffus und erzeugt eine melancholische Stimmung.
Die Kleidung der Frau verstärkt den Eindruck einer fremden, vielleicht auch marginalisierten Gestalt. Der Kopftuch und die einfachen, etwas groben Stoffe lassen auf eine einfache Lebensweise schließen. Die Darstellung der Frau wirkt weder idealisiert noch abwertend. Vielmehr wird ein Eindruck von stiller Würde und Selbstverständlichkeit vermittelt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Darstellung nicht nur eine Momentaufnahme einer Zigeunerin ist, sondern auch eine Reflexion über die Romantik des Fremden und das Interesse an Kulturen, die als anders wahrgenommen werden. Der dunkle Hintergrund und die gedämpfte Farbgebung verstärken diesen Eindruck und lassen die Frau wie ein Wesen aus einer anderen Welt erscheinen.
Es könnte auch eine subtile Ahnung von Melancholie und Vergänglichkeit in der Darstellung mitschwingen. Die Mandoline, ein Instrument der Freude und des Gesangs, wirkt in dieser stillen, unsicheren Umgebung fast wie ein verlorener Traum. Der Blick der Frau ist weder traurig noch freudig, sondern eher nachdenklich und in sich gekehrt.