Edward Hicks – Penn’s Treaty with the Indians National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Edward Hicks - Penn’s Treaty with the Indians
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Um sie herum versammelt sich eine Gruppe von indigenen Personen. Ihre Darstellung ist weniger detailliert und ihre Körperhaltung wirkt passiver, teilweise sogar unterwürfig. Die Kleidung und Kopfschmuck der indigenen Personen sind zwar erkennbar, doch wirken sie in ihrer Gesamtheit eher stereotypisch als individuell. Eine gewisse Distanz, sowohl räumlich als auch kulturell, scheint zwischen den beiden Gruppen zu bestehen.
Der Hintergrund ist unscharf gehalten und zeigt eine Landschaft mit Bäumen und Gebäuden, sowie ein Schiff im Hafen. Diese Elemente deuten auf eine etablierte Siedlung und die Präsenz europäischer Infrastruktur hin. Die fallenden Blätter im oberen Bildbereich könnten symbolisch für einen Übergang oder eine Veränderung stehen, möglicherweise für den Beginn einer neuen Ära, aber auch für den Verlust von etwas anderem.
Die Schrift unterhalb der Darstellung, die auf Penns Treaty und die Gründung von Religious and Civil Liberty verweist, fügt eine weitere Ebene der Interpretation hinzu. Sie suggeriert eine vermeintlich friedliche Vereinbarung und die Etablierung einer idealisierten Gesellschaft. Allerdings wirft die Darstellung selbst Fragen auf: Wer hat die Machtverhältnisse in diesem Vertrag wirklich bestimmt? Welche Konsequenzen hatte dieser Vertrag für die indigenen Gemeinschaften? Die Bildkomposition deutet eine eurozentrische Perspektive an, in der die europäische Kultur und Macht als überlegen dargestellt werden, während die indigene Kultur in den Hintergrund gedrängt wird. Die Botschaft des Bildes ist daher ambivalent und bedarf einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte, die es zu erzählen versucht.