Paul Gauguin – Parau na te Varua ino (Words of the Devil) National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Paul Gauguin - Parau na te Varua ino (Words of the Devil)
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Die linke Figur, ein Kind oder ein junger Mann, ist in Kleidung gehüllt und sitzt in gebückter Haltung da. Die Gesichtszüge sind ausdruckslos, was einen Eindruck von Melancholie oder sogar Angst vermittelt.
Der Hintergrund ist von einer üppigen Vegetation dominiert, in der sich schemenhafte, fast dämonische Gesichter oder Figuren verbergen. Ein dunkler, pantherähnlicher Schatten versteckt sich ebenfalls im Grünen, was eine zusätzliche Ebene der Bedrohung hinzufügt.
Die Farbgebung ist auffällig. Ein dominantes Rosa-Violett erstreckt sich über den Untergrund und kontrastiert mit den Grüntönen im Hintergrund und der Hautfarbe der Figuren. Die roten Blüten, die den Vordergrund säumen, verstärken die Intensität der Szene.
Es entsteht der Eindruck einer ambivalente Welt, in der Zivilisation und Wildnis, Unschuld und Verderben nebeneinander existieren. Die Stoffbahnen in der Hand des Mannes könnten eine Anspielung auf die Einführung des Christentums in die pazifische Kultur sein, während die dämonischen Gestalten im Hintergrund auf die alten Glaubensvorstellungen und Mythen hindeuten, die durch die Kolonialisierung bedroht werden. Die gestellte Frage, ob diese Worte des Teufels eine Warnung oder eine Verlockung darstellen, bleibt dem Betrachter überlassen. Die Darstellung kann als eine Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Tradition und Moderne, zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten interpretiert werden.