Luis Egidio Meléndez (Spanish, 1716–1780) – The Afternoon Meal (La Merienda) Metropolitan Museum: part 1
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Metropolitan Museum: part 1 – Luis Egidio Meléndez (Spanish, 1716–1780) - The Afternoon Meal (La Merienda)
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Im Vordergrund dominiert eine üppige Komposition aus Früchten. Wir sehen reife Birnen, leuchtend orangefarbene Mandarinen, eine halbiertes Melonenfrucht und üppige Traubenbüsche, sowohl in dunkleren als auch in helleren Grüntönen. Die Textur der Trauben ist besonders detailliert wiedergegeben, mit einzelnen Beeren, die deutlich erkennbar sind. Ein zerbrochenes Stück Brot oder ein Brötchen liegt daneben, ebenso wie ein paar walnussähnliche Früchte.
Ein großer, verzierter Korb bildet den zentralen Punkt der Komposition. Er ist reichhaltig gefüllt mit einem weißen Tuch, das elegant drapiert ist, sowie mit Geschirr und einer kleinen Kanne. Ein kleiner, silberner Fisch liegt in einem Napf neben den Früchten, was einen weiteren, unerwarteten Bestandteil der Mahlzeit hinzufügt. Auch zwei kleine, braune Früchte – möglicherweise Pflaumen oder Zwetschgen – sind sichtbar.
Hintergrundlich erstreckt sich eine Landschaft, die durch ein dichtes Blätterdach und vereinzelte Bäume strukturiert ist. Dort sind auch ein paar Hügel und ein Himmelsstrich erkennbar. Ein kleiner, hölzerner Eimer steht neben einem weiteren Behälter, möglicherweise für Wein oder Wasser.
Die Beleuchtung ist gezielt eingesetzt, um die Oberfläche der Früchte und des Geschirrs hervorzuheben und ihnen eine fast sinnliche Qualität zu verleihen. Die Schatten sind tief und tragen zur dramatischen Wirkung der Szene bei.
Die Anordnung der Gegenstände suggeriert eine behutsame Vorbereitung einer einfachen, aber reichen Mahlzeit. Der Fokus liegt auf der Schönheit und Fülle der Natur, dargestellt mit großer Detailgenauigkeit und einer gewissen Einfachheit. Es entsteht der Eindruck von Genuss und Zufriedenheit, verbunden mit der Wertschätzung für das Vorhandene. Die Kombination aus natürlichen Elementen und kultivierten Gegenständen deutet auf eine Balance zwischen Landwirtschaft und Zivilisation hin. Es ist eine Momentaufnahme des Lebens, eingefangen in stiller Kontemplation.