Cornelis Troost – ’Ibant qui poterant, qui non potuere cadebant’ (Those who could, walked; those who could not, fell) Mauritshuis
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Mauritshuis – Cornelis Troost - ’Ibant qui poterant, qui non potuere cadebant’ (Those who could, walked; those who could not, fell)
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Ein wenig weiter entfernt, in der Mitte des Bildes, befindet sich eine Kutsche, gezogen von zwei dunklen Pferden. In ihr sitzt ein Mann in prächtiger Kleidung, sein Gesicht teilweise im Schatten verborgen. Er wirkt selbstgefällig und distanziert, während er die Szene überblickt. Die Kutsche ist auf dem Weg, scheint sich jedoch nicht an den Wartenden zu wenden.
Auf einer erhöhten Position, vermutlich einem Balkon oder einer Empore, sind mehrere Männer versammelt. Sie beobachten das Geschehen mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken – einige scheinen belustigt, andere eher nachdenklich oder sogar missbilligend. Ihre Körperhaltung und Gestik lassen vermuten, dass sie Teil eines sozialen Kreises sind, der sich von den Wartenden und dem Mann in der Kutsche unterscheidet.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von dunklen Tönen wie Grau, Schwarz und Braun. Dies verstärkt die Atmosphäre des Geheimnisvollen und Unheimlichen. Das wenige Licht, das vorhanden ist – durch die Kerze und möglicherweise eine Laterne im Hintergrund – lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentralen Figuren und betont deren Bedeutung.
Die Komposition wirkt sorgfältig inszeniert. Die Anordnung der Figuren und Objekte erzeugt eine gewisse Spannung und Dynamik. Der Kontrast zwischen den wartenden Damen, dem Mann in der Kutsche und den Beobachtern auf dem Balkon deutet auf soziale Hierarchien und unterschiedliche Machtverhältnisse hin.
Die Szene scheint ein gesellschaftliches Ereignis oder einen Vorfall zu dokumentieren, der von verschiedenen Perspektiven betrachtet wird. Der Titel, der sich auf die Fähigkeit bezieht, zu gehen versus fallen, legt nahe, dass es um Fragen des Erfolgs, des Scheiterns und der sozialen Mobilität geht. Es könnte eine Darstellung der Ungleichheit sein, bei der einige in Reichen und Privilegien leben, während andere zurückgelassen werden. Die Beobachter scheinen Zeugen dieser Dynamik zu sein, ohne jedoch aktiv einzugreifen. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von sozialer Distanz, Ambition und den ungeschriebenen Regeln des gesellschaftlichen Lebens.