PROVENCAL SCHOOL – New Testament Trinity with the dead Christ, with St. Agricolus and donor, known as the Altar of Bulbona Louvre (Paris)
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Louvre – PROVENCAL SCHOOL - New Testament Trinity with the dead Christ, with St. Agricolus and donor, known as the Altar of Bulbona
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Über ihm schwebt eine Taube, ein deutliches Zeichen für den Heiligen Geist, während sich links von ihm in einem Heiligenschein die Köpfe Gottesvaters und eines weiteren Mannes befinden – vermutlich eine Darstellung der Dreifaltigkeit. Die Gesichter sind ernst und blicken auf den Verstorbenen.
Vor dieser zentralen Szene knien zwei Figuren. Eine ist in prunkvolle, rote Gewänder gekleidet und trägt einen Bischofshut, was auf ihren hohen geistlichen Rang schließen lässt. Seine Hände sind gefaltet zum Gebet. Die zweite Figur, ebenfalls in weiße Kleidung gehüllt, scheint in tiefer Kontemplation zu verharren. Ihre Pose deutet auf Demut und Respekt hin.
Rechts der Szene befindet sich ein hölzernes Gestell mit einer Fahne, deren Wappen nicht eindeutig erkennbar ist. Ein Besen und eine Laterne sind ebenfalls dort platziert, möglicherweise als Symbole für Reinigung und Erleuchtung. Im Hintergrund erkennen wir vage Umrisse von Gebäuden, die den Eindruck eines städtischen Kontextes erwecken.
Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf Rottöne, Weiß und dunklere Brauntöne, was eine Atmosphäre der Trauer und Andacht verstärkt. Die Beleuchtung scheint von oben zu kommen und lenkt den Blick gezielt auf die zentrale Figur Christi.
Subtextuell könnte das Werk als Ausdruck des Glaubens an die Erlösung durch das Leiden Christi interpretiert werden. Die Anwesenheit des Bischofs und der anderen Person deutet möglicherweise auf eine Verbindung zwischen weltlicher Macht und spiritueller Hingabe hin. Das Wappen auf der Fahne lässt vermuten, dass ein bestimmter Auftraggeber oder eine bestimmte Institution mit der Darstellung in Verbindung steht – vielleicht ein Hinweis auf die Verehrung eines Heiligen oder die Förderung des Glaubens in einer bestimmten Region. Die Details wie Besen und Laterne könnten als Mahnung an die Notwendigkeit von Buße und spiritueller Erleuchtung verstanden werden. Insgesamt vermittelt das Gemälde eine tiefe religiöse Botschaft, die sowohl den Schmerz der Kreuzigung als auch die Hoffnung auf ewiges Leben thematisiert.