WEYDEN ROGIR VAN DER – Christ the Redeemer, the Mother of God and St. John the Evangelist, with Saints John the Baptist and Mary Magdalene on the side panels. Known as the Triptych of the Braque family Louvre (Paris)
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Christus wird als Mann mittleren Alters gezeigt, mit langen, dunklen Haaren und einem langen Bart. Seine Augen blicken dem Betrachter ernst entgegen, ein Ausdruck von innerer Ruhe und Kontemplation. Die Hände sind geöffnet, in einer Geste der Hingabe oder des Segens. Ein Heiligenschein, der von goldenen Strahlen durchzogen ist, umgibt seinen Kopf und betont seine göttliche Natur. Die Kleidung ist schlicht, doch die feinen Faltungen des Gewandes verleihen der Darstellung eine gewisse Würde.
Die Gottesmutter, die links von Christus positioniert ist, trägt ein weißes Kopftuch und eine dunkle Robe. Ihr Blick ist gesenkt, was auf Demut und Bescheidenheit hindeutet. Sie hält die Hände gefaltet vor sich, ein Zeichen der Andacht.
Johannes der Evangelist, rechts von Christus, ist ein junger Mann mit lockigem, blondem Haar. Er blickt auf Christus und hält ein Buch in den Händen, vermutlich ein Evangelium. Seine Haltung ist aufrecht und respektvoll.
Die beiden Seitenbilder zeigen Johannes den Täufer und Maria Magdalena. Johannes der Täufer, dargestellt im roten Gewand, hält einen Stab in der Hand und blickt in den Himmel, was auf seine prophetische Rolle hinweist. Maria Magdalena, in blauem Gewand, hält einen Kelch in der Hand und blickt auf den Betrachter. Beide Figuren sind in eine Landschaft eingebettet, die einen friedlichen und ruhigen Hintergrund bildet.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, wobei warme Erdtöne dominieren. Die Details sind präzise und sorgfältig ausgearbeitet, was auf die hohe handwerkliche Kunstfertigkeit des Künstlers hinweist.
Subtextuell lässt sich eine Betonung der christlichen Mystik und der spirituellen Erhabenheit erkennen. Die Darstellung der Heiligenfiguren wirkt gleichzeitig menschlich und göttlich, was die Komplexität des Glaubens widerspiegelt. Die Landschaft im Hintergrund wirkt wie ein Symbol für die Ewigkeit und die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Die Komposition des Triptychons, mit dem zentralen Bild des Christus Salvators, betont die zentrale Bedeutung der Erlösung für das christliche Glaubensverständnis. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von Andacht, Kontemplation und der unerschütterlichen Hoffnung auf das ewige Leben.