MANTENA – Madonna and Child surrounded by six saints, with donor Gianfrancesco II Gonzaga, known as Madonna della Vittoria Louvre (Paris)
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Louvre – MANTENA - Madonna and Child surrounded by six saints, with donor Gianfrancesco II Gonzaga, known as Madonna della Vittoria
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Über der sitzenden Madonna spannt sich eine reich verzierte, halbkreisförmige Konstruktion. Diese ist mit üppigen Früchten, insbesondere Orangen und Äpfeln, geschmückt, die Fülle und Überfluss symbolisieren können. Zwischen den Früchten sind rote, fächerartige Elemente angeordnet, die dem Gesamteindruck eine gewisse Dramatik verleihen.
Sechs Heilige flankieren die Madonna. Ihre Darstellungen sind vielfältig, einige tragen Rüstungen, andere sind in religiöse Gewänder gehüllt. Der Heilige links, mit dem Schwert, könnte als Sankt Georg identifiziert werden, während der Heilige rechts, mit dem Buch, möglicherweise Sankt Johannes den Evangelisten darstellt. Die übrigen Heiligen sind weniger eindeutig identifizierbar, tragen aber alle Attribute, die auf ihre jeweilige Heiligenverehrung hindeuten.
Vor der Madonna kniet eine männliche Gestalt, die vermutlich den Auftraggeber darstellt. Er ist in prächtige Kleidung gekleidet und zeigt eine demonstrative Haltung der Unterwerfung und Verehrung. Seine Anwesenheit unterstreicht die Verbindung zwischen religiöser Darstellung und dem persönlichen Patrozinium reicher Familien.
Im Vordergrund, am unteren Bildrand, befindet sich eine weitere weibliche Figur, ebenfalls in kniender Pose. Ihr Blick ist auf die Madonna gerichtet, was ihre Anbetung und Hingabe verdeutlicht.
Die Komposition ist klar und hierarchisch aufgebaut. Die vertikale Anordnung verstärkt den Eindruck von Erhabenheit und Transzendenz. Die Farbgebung, dominiert von Rot- und Goldtönen, unterstreicht die Pracht und den Reichtum des Gemäldes. Der Reichtum an Details, die sorgfältige Ausarbeitung der Gewänder und die individuelle Gestaltung der Figuren zeugen von der hohen Handwerkskunst des Künstlers.
Neben der offensichtlichen Darstellung der religiösen Verehrung lassen sich auch Subtexte erkennen. Die Darstellung des Auftraggebers lässt auf den Wunsch nach Repräsentation und Prestige schließen. Der Reichtum an Früchten und die luxuriösen Gewänder deuten auf Wohlstand und Macht hin. Das gesamte Bild wirkt wie eine Demonstration des sozialen Status des Auftraggebers, der sich durch die Förderung dieser Kunstwerke eine besondere Position innerhalb der Gesellschaft sichert.