Still Life with Lobster. 1930 Konstantin Alekseevich Korovin (1861-1939)
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Konstantin Alekseevich Korovin – Still Life with Lobster. 1930
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Der Hummer, rechts daneben platziert, wirkt durch seine dunklere, fast schwarze Farbgebung und die betonten Scherenklaue fast bedrohlich. Seine Struktur wird durch grobe Pinselstriche und dunkle Akzente hervorgehoben, was ihm eine gewisse Plastizität verleiht.
Der Hintergrund ist vage gehalten und besteht aus dunklen, vertikalen Strichen, die an Holzbalken oder eine Wand erinnern. Diese Abstraktheit lenkt die Aufmerksamkeit stärker auf die dargestellten Objekte.
Die Komposition wirkt bewusst ungeschliffen und spontan. Die Malweise ist expressiv und die Farben wirken fast unvollendet, was der Szene eine rohe, unmittelbare Qualität verleiht.
Neben der bloßen Darstellung von Meeresfrüchten könnte das Werk auch subtile Subtexte bergen. Der Fisch und der Hummer, beide Symbole für Wohlstand und Genuss, werden hier in einer ungewöhnlich direkten und fast schon brachialen Weise dargestellt. Die Abwesenheit jeglicher weiteren Elemente, wie Teller, Besteck oder Tischdecke, verstärkt diesen Eindruck und lässt die Objekte in ihrer nackten Existenz stehen. Es könnte ein Kommentar zur Vergänglichkeit des Lebens oder zur Ambivalenz des Konsums sein. Die grobe Malweise und die dunklen Farbflächen lassen zudem eine gewisse Melancholie oder sogar eine Ahnung von Verfall aufkommen. Insgesamt erzeugt das Stillleben ein Gefühl der Spannung zwischen Schönheit und Härte, zwischen Genuss und Vergänglichkeit.