Portrait of Daria Khvostova Orest Adamovich Kiprensky (1782-1836)
Orest Adamovich Kiprensky – Portrait of Daria Khvostova
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Maler: Orest Adamovich Kiprensky
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Datiert 1814, Materialien - Leinwand, Öl, Größe - 71 x 57,8 cm. Es ist vertikal montiert und befindet sich in der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau, Russland. Orest Adamovich war ein großartiger Meister der Romantik und des akademischen Stils, dessen Gemälde auf eine Stufe mit Rembrandt gestellt wurden. Seine Pinselführung ist auf dem weniger bekannten Porträt von Darja Nikolajewna, der Ehefrau von Wassili Semenowitsch Chwostow, dem ersten General von Tomsk, deutlich zu erkennen, dem ein separates Gemälde in ähnlicher Farbgebung gewidmet ist. Die Farbgebung des Gemäldes ist recht zurückhaltend, aber mit einigen hellen Akzenten auf dem schönen und weiblichen Gesicht, auf den gekreuzten Armen, die die Aufmerksamkeit auf die ruhige und edle Pose lenken, und auf dem orangefarbenen Schal, der dem Bild ein wenig Gemütlichkeit verleiht.
Beschreibung des Gemäldes "Porträt von D. N. Chwostowa" von Orest Kiprenski
Datiert 1814, Materialien - Leinwand, Öl, Größe - 71 x 57,8 cm. Es ist vertikal montiert und befindet sich in der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau, Russland.
Orest Adamovich war ein großartiger Meister der Romantik und des akademischen Stils, dessen Gemälde auf eine Stufe mit Rembrandt gestellt wurden. Seine Pinselführung ist auf dem weniger bekannten Porträt von Darja Nikolajewna, der Ehefrau von Wassili Semenowitsch Chwostow, dem ersten General von Tomsk, deutlich zu erkennen, dem ein separates Gemälde in ähnlicher Farbgebung gewidmet ist.
Die Farbgebung des Gemäldes ist recht zurückhaltend, aber mit einigen hellen Akzenten auf dem schönen und weiblichen Gesicht, auf den gekreuzten Armen, die die Aufmerksamkeit auf die ruhige und edle Pose lenken, und auf dem orangefarbenen Schal, der dem Bild ein wenig Gemütlichkeit verleiht. Ihre Karottenfarbe unterstreicht die zarten Wangen und Lippen der Frau und lässt die matte Haut noch mehr leuchten, ein Kontrast, der durch ihr schwarzes Haar und den Übergang von Dunkel zu Hell im Hintergrund noch verstärkt wird.
Das Porträt zeigt eine auffallende Liebe zum Detail, die auf den ersten Blick nicht so offensichtlich ist. Aber wenn man genau hinschaut, sieht man die Lehne eines verzierten Sessels, die heimlich ein aristokratisches Leben verrät; ein orientalisches Seidenstickereimuster verläuft am Rand des Umhangs; der halbtransparente, luftige Kragen des Kleides fliegt; ihre Locken sind voll; sie hat einen funkelnden Ohrring und funkelnde Augen... All dies bedeutet harte Arbeit, die der Künstler geleistet hat, um für künftige Generationen ein schönes, reines Bild einer guten Mutter einer großen Familie zu vermitteln und festzuhalten, vielleicht ein wenig müde, aber bereit, einfach charmant zu lächeln. Dieser Eindruck wird durch die düsteren Hintergrundfarben keineswegs getrübt, im Gegenteil, sie erzeugen eine ungewöhnliche Leichtigkeit und Lebendigkeit und machen Lust, die Geschichte dieser Frau zu erfahren.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Man spürt, dass der Künstler die dargestellte Natur gut verstanden hat. Eine ganze Bandbreite an Gefühlen und Stimmungen. Bemerkenswert!
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Die Frau trägt ein dunkles, vermutlich samtiges Kleid, das mit einer üppigen, grauen Federboa akzentuiert ist. Ein orangefarbener Stoff, möglicherweise ein Schal oder ein Umhang, ist locker über die Arme drapiert und verleiht dem Gesamtbild eine gewisse Dynamik. Die Hände sind verschränkt, was eine Haltung der Selbstbeherrschung oder des Nachdenkens suggeriert.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast schon undurchsichtig, und lässt die dargestellte Person stärker hervortreten. Durch die subtilen Schattierungen und die diffuse Beleuchtung wird eine Atmosphäre der Intimität und des Geheimnisvollen erzeugt. Die Farbpalette ist gedämpft und von warmen Brauntönen, Grau- und Schwarztönen dominiert, was zur insgesamt düsteren Stimmung beiträgt.
Es fällt auf, dass die Frisur der Frau modern für die Epoche wirkt – ein lockerer, dunkler Haarschopf umrahmt das Gesicht und verleiht ihr eine gewisse Unkonventionalität. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Darstellung nicht nur ein konventionelles Porträt ist, sondern auch eine gewisse Individualität und Persönlichkeit hervorheben soll.
Die Komposition wirkt ruhig und ausgewogen, dennoch strahlt das Porträt eine subtile Spannung aus. Die melancholische Mimik der Frau und der dunkle Hintergrund lassen Raum für Interpretationen und legen nahe, dass es sich um mehr als nur eine reine Abbildung handelt. Es scheint, als ob die Künstlerin eine tiefere psychologische Ebene einfangen wollte, eine gewisse Verletzlichkeit oder innere Zerrissenheit. Die Wahl der Farben und die Komposition wirken darauf ausgerichtet, diese subtilen Nuancen der Persönlichkeit der Dargestellten zu betonen.