Correggio – Jupiter and Io Kunsthistorisches Museum
Kunsthistorisches Museum – Correggio -- Jupiter and Io
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"Jupiter und Io" ist ein Gemälde des italienischen Renaissancemalers Antonio Allegri, bekannt als Correggio. Es befindet sich im Museum der bildenden Künste Wien. Das Gemälde wurde nach dem Erfolg von Correggios vorherigem Werk Venus, Satyr und Amor konzipiert. Es ist bekannt, dass der Maler insgesamt vier Gemälde gemalt hat, obwohl möglicherweise mehr geplant waren. In der ersten Ausgabe seines Buches erwähnt der Renaissance-Biograf Giorgio Vasari nur zwei Gemälde: Leda und der Schwan (heute in der Berliner Gemäldegalerie) und eine Venus (bei der es sich möglicherweise um die Danaë handelt, die sich heute in der römischen Galerie Borghese befindet), obwohl er sie nur aus Beschreibungen von Giulio Romano kennt. Vasari erwähnt, dass Herzog Federico Gonzaga die Werke dem Kaiser und König Karl V.
Beschreibung von Correggios Jupiter und Io
"Jupiter und Io" ist ein Gemälde des italienischen Renaissancemalers Antonio Allegri, bekannt als Correggio. Es befindet sich im Museum der bildenden Künste Wien. Das Gemälde wurde nach dem Erfolg von Correggios vorherigem Werk Venus, Satyr und Amor konzipiert. Es ist bekannt, dass der Maler insgesamt vier Gemälde gemalt hat, obwohl möglicherweise mehr geplant waren.
In der ersten Ausgabe seines Buches erwähnt der Renaissance-Biograf Giorgio Vasari nur zwei Gemälde: Leda und der Schwan (heute in der Berliner Gemäldegalerie) und eine Venus (bei der es sich möglicherweise um die Danaë handelt, die sich heute in der römischen Galerie Borghese befindet), obwohl er sie nur aus Beschreibungen von Giulio Romano kennt.
Vasari erwähnt, dass Herzog Federico Gonzaga die Werke dem Kaiser und König Karl V. von Spanien schenken wollte: zwei weitere Werke, Ganymed, vom Adler ergriffen, und Jupiter und Io, befanden sich im 16. Jahrhundert in Spanien und gehörten zur gleichen Serie. Die Leinwand befindet sich seit dem frühen 17. Jahrhundert in Wien, wo sie zusammen mit Ganymed in den kaiserlichen Sammlungen der Habsburger erwähnt wird.
Die Szene von Jupiter und Io ist von den klassischen Werken von Ovid inspiriert. Io, Tochter von Inakus, dem ersten König von Argos, wird von Jupiter (oder Zeus) verführt, der sich hinter den Dünen versteckt, um nicht von der eifersüchtigen Juno (Hera in der griechischen Mythologie) gesehen zu werden.
Jupiter verführte oft andere Frauen und nahm verschiedene Verkleidungen an, um seine Abenteuer zu verbergen. Seinen Liebhabern erschien er als Schwan oder Adler, aber auf diesem Bild bleibt er er selbst. Jupiter umarmt die Nymphe Io, sein Gesicht ist kaum zu sehen. Sie zieht Jupiters nebligen, rauchigen Arm mit kaum gebändigter Sinnlichkeit an sich. Der Kontrast zwischen der verschwindenden Gestalt des Jupiters und der Substanz des Körpers von Io, die in einer Art erotischer Verzückung verwirrt dargestellt wird, ist auffällig. Dieses Motiv nahm zahlreiche Werke von Bernini und Rubens vorweg.
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Die Figur befindet sich in unmittelbarer Nähe eines großen, runden Gefäßes aus dunklem Metall. Dieses Gefäß dominiert den unteren Bildbereich und scheint eine zentrale Rolle in der Szene zu spielen. Es könnte sich um eine Art Transformationseinrichtung handeln, vielleicht sogar um einen Metapher für Gefangenschaft oder Verwandlung. Die Oberfläche des Gefäßes ist rau und unregelmäßig, was einen Kontrast zu der glatten Haut der Frau bildet.
Der Hintergrund ist dunkel und diffus gehalten. Eine Art Rauch oder Wolkenformation füllt den oberen Teil des Bildes. Diese düstere Atmosphäre verstärkt den Eindruck von Bedrohung und Geheimnis. Einige Blätter und Äste deuten auf eine natürliche Umgebung hin, doch sie werden durch die Dunkelheit und den Rauch fast vollständig verschluckt.
Die Farbpalette ist von warmen, erdigen Tönen geprägt: Brauntöne, Rottöne und Goldgelb dominieren. Der Kontrast zwischen der hellen Haut der Frau und dem dunklen Hintergrund zieht den Blick des Betrachters sofort auf sie. Die Lichtführung ist dramatisch und betont die Körperlichkeit der Frau, während die restliche Szene in Schatten getaucht ist.
Die Darstellung der Figur, ihre Pose und der Kontext des Gefäßes lassen auf eine mythologische oder allegorische Bedeutung schließen. Es könnte sich um eine Szene der Verwandlung, der Entführung oder der Strafe handeln. Die Verletzlichkeit der Frau, kombiniert mit der bedrohlichen Atmosphäre, erzeugt eine Spannung, die den Betrachter in den Bann zieht. Die Darstellung der Nacktheit ist nicht voyeuristisch, sondern trägt vielmehr zur Darstellung der Verletzlichkeit und der emotionalen Belastung der Frau bei. Die Komposition ist so angelegt, dass die Aufmerksamkeit auf die innere Zerrissenheit der Frau gelenkt wird, während die äußere Umgebung eine Rolle als Projektionsfläche für ihre inneren Konflikte spielt.