Pieter Bruegel the Elder – The Tower of Babel Kunsthistorisches Museum
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Kunsthistorisches Museum – Pieter Bruegel the Elder - The Tower of Babel
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BEMERKUNGEN: 5 Ответы
Mein Lieblingsbild!
Das große Haus
Es ist schade, dass man solche Gebäude heutzutage nicht mehr baut. Aber es ist eine gute Idee.
Peter nimmt wie immer eine Standardgeschichte und stellt seine eigene Haltung dazu dar, die weit entfernt von einer bloßen Illustration der Originalquelle ist. Er zeigt hier:
1. Der Turm ist ein Symbol für die gesamte Menschheit, die in Harmonie mit der Natur sich selbst erschafft. Der Turm stützt sich auf einen Felsen, der durch ihn hindurchgeht. Das bedeutet, dass die Menschheit eins mit der Erde ist, auf der sie arbeitet und sich selbst erschafft, und gleichzeitig im Turm lebt. Der Turm (die gesamte Menschheit) ist äußerst schön. Wer Zweifel an seiner Schönheit hat, sollte das Original in Wien sehen.
2. Der biblische Gott zerstörte diese Harmonie, indem er die gesamte Menschheit durch verschiedene Sprachen spaltete. Das Ergebnis dieser Sprachspaltung war das gegenseitige Nichtverstehen der Menschen und die daraus resultierenden Probleme, wie z. B. Kriege, die zum Teil aus dem Konzept von eigen und fremd entstehen.
3. Die Menschheit braucht keine Macht. Wir bemerken, dass das Symbol der gesamten Menschheit – der Turm – ohne jegliche Führung gebaut wird; man sieht keine Anzeichen dafür. Es gibt auch keine bewaffneten Menschen am Turm. Die Menschheit braucht all dies nicht. Bewaffnete Menschen umgeben nur die Macht. Nur sie braucht Gewalt und existiert nur durch Gewalt. Schlussfolgerung: Der biblische Gott und die Macht sind Feinde der Menschheit. Das ist der Inhalt dieser wunderschönen Arbeit.
Was bedeutet es, wenn jemand lacht?
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Am Fuße dieses Bauwerks tummeln sich zahlreiche Figuren. Sie sind in unterschiedlichen Tätigkeiten beschäftigt: Einige schleppen Steine, andere tragen Werkzeuge, wieder andere scheinen in Gespräche vertieft zu sein. Die Kleidung ist vielfältig und deutet auf unterschiedliche soziale Schichten hin. Die Figuren sind klein im Vergleich zum Bauwerk, was dessen überwältigende Größe und die vermeintliche Bedeutung der menschlichen Anstrengung unterstreicht.
Der Himmel im Hintergrund ist trüb und wolkenverhangen, was eine Atmosphäre der Bedrohung und Unruhe erzeugt. Die Landschaft rund um den Bau wirkt karg und ungestalt, was den Eindruck von Isolation und Abgeschiedenheit verstärkt. Ein Fluss schlängelt sich am unteren Bildrand hindurch und bildet eine Art natürliche Grenze.
Die Szene scheint eine Episode der gemeinsamen Arbeit darzustellen, jedoch mit einem Unterton von Überheblichkeit und Hybris. Der Bau wirkt überdimensioniert und unpraktisch, was den Eindruck erweckt, dass die Menschen in ihrem Ehrgeiz die Grenzen ihrer Möglichkeiten überschreiten. Die Unordnung in der Architektur und die scheinbar ziellose Tätigkeit der Figuren deuten auf einen Mangel an Koordination und Einheit hin.
Die Darstellung vermittelt somit eine Botschaft über die Grenzen menschlichen Strebens und die möglichen Folgen von Übermut und mangelnder Harmonie. Sie scheint eine Warnung vor der Hybris zu sein, die zu Fall und Zerstörung führen kann. Der unvollendete Zustand des Bauwerks deutet darauf hin, dass die Ambitionen der Menschen letztendlich vergeblich sein werden.