The Duke of Gloucester as a boy Joshua Reynolds (1723-1792)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Joshua Reynolds – The Duke of Gloucester as a boy
Ort: Trinity College, Cambridge, UK
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Kleidung ist präzise und detailreich dargestellt: Das rosafarbene Wams, die gestrickten Ärmel und die robusten Stiefel zeugen von Sorgfalt und Reichtum. Der Junge hält einen Hut mit Federn in der Hand und stützt sich auf eine Gehstock, Accessoires, die seine vermeintliche Aktivität und sein Selbstbewusstsein unterstreichen sollen. Die Haltung ist jedoch eher zurückhaltend; er wirkt nicht spielerisch oder ausgelassen, sondern vielmehr nachdenklich und leicht distanziert.
Der Hintergrund, eine sanfte Hügellandschaft in gedämpften Farben, trägt zur Gesamtwirkung bei. Er suggeriert einen gewissen Freiraum, der jedoch durch die strenge Komposition und die formale Darstellung des Jungen eingeschränkt wird. Die Landschaft wirkt eher als Kulisse denn als integraler Bestandteil der Szene.
Die Farbgebung ist warm gehalten, wobei Rottöne und Brauntöne dominieren. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Wohlstand und Eleganz. Das Licht fällt weich auf das Gesicht des Jungen, wodurch seine Züge betont werden. Es entsteht ein leicht idealisiertes Bild, das die kindliche Unschuld mit einer gewissen Würde verbindet.
Subtextuell scheint es um die Darstellung eines zukünftigen Mannes zu gehen, dessen Charakter und Rolle bereits in jungen Jahren vorgezeichnet sind. Die Inszenierung des Jungen als kleiner Gentleman impliziert eine Erwartungshaltung an seine spätere gesellschaftliche Funktion. Die Distanziertheit in seinem Blick könnte zudem auf ein Bewusstsein für seinen Stand und die damit verbundenen Verpflichtungen hindeuten. Es ist weniger ein Porträt eines Kindes, sondern vielmehr eine symbolische Darstellung von Herkunft, Status und Zukunftsperspektiven.