King Lear Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – King Lear
Ort: Royal Shakespeare Company Collection, Stratford-upon-Avon.
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Die Beleuchtung ist dramatisch: ein helles Licht fällt auf das Gesicht des Mannes, wodurch seine Züge betont werden, während der Hintergrund in Dunkelheit versinkt. Dieser Kontrast verstärkt die Isolation und den inneren Kampf, den er durchlebt. Die Augen sind gerichtet nach vorn, aber ihr Blick scheint in eine ferne, unerreichbare Zukunft gerichtet zu sein – ein Ausdruck von Hoffnungslosigkeit oder vielleicht auch einer verzweifelten Suche nach Sinn.
Die Kleidung des Mannes ist schlicht und unscheinbar; er trägt einen Umhang, der seine Gestalt umhüllt und ihn noch weiter von seiner Umgebung isoliert. Die Farbwahl ist gedämpft, fast monochrom, was die Schwere seines Zustands unterstreicht. Es entsteht ein Eindruck von Entthronung, von einem Mann, der einst Macht und Ansehen besessen haben mag, nun aber alles verloren hat.
Die Komposition wirkt monumental, obwohl die Darstellung auf eine einzelne Figur beschränkt ist. Der Künstler scheint beabsichtigt zu haben, nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Mannes darzustellen, sondern auch seine innere Verfassung – ein Zustand der tiefen emotionalen Krise und des spirituellen Leidens. Die Pose ist angespannt, fast schmerzhaft; sie deutet auf eine innere Anspannung hin, die sich in seinem gesamten Körper manifestiert.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie für menschliches Leid und die Vergänglichkeit von Macht interpretiert werden. Es wird ein Zustand des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht angesprochen, der universelle Themen wie Verlust, Verrat und die Suche nach Gerechtigkeit berührt. Die Darstellung suggeriert eine tiefe innere Zerrissenheit und einen Kampf mit dem Schicksal selbst.