Lady Emily Mary (Hill), Marchioness of Salisbury Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Lady Emily Mary (Hill), Marchioness of Salisbury
Ort: Hatfield House, Hertfordshire, UK
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Die Dargestellte trägt ein opulent ausgeführtes Kleid in leuchtenden Rottönen, dessen Stoffigkeit durch die Pinseltechnik betont wird. Die Ärmel sind eng anliegend und enden in Puffärmeln, typisch für die Mode ihrer Zeit. Ein weißes Unterkleid schwingt unter dem farbenprächtigen Überkleid hervor und erzeugt einen Kontrast, der die Eleganz des Ensembles verstärkt. Die Frisur ist hochgesteckt und mit Schmuck verziert, was ihren gesellschaftlichen Status unterstreicht. Die Haltung ist aufrecht, aber nicht starr; sie wirkt selbstbewusst und distanziert zugleich. In ihrer Hand hält sie einen Fächer, der eine subtile Geste der Zurückhaltung andeutet.
Ein kleiner Hund befindet sich an ihrem Fuß, ein Detail, das möglicherweise ihre Zuneigung zu Tieren oder ihren familiären Hintergrund symbolisieren soll. Die Landschaft im Hintergrund ist nur schematisch angedeutet; wir erkennen Bäume und einen Horizont, die jedoch nicht mit großer Detailtreue wiedergegeben sind. Sie dienen primär dazu, eine räumliche Tiefe zu suggerieren und die Figur von ihrer Umgebung abzugrenzen.
Die Farbgebung ist warm und intensiv. Das Rot des Kleides dominiert das Bild und wird durch die Weißheit der Rüschen und der Haut der Frau ergänzt. Die dunklen Töne im Hintergrund verstärken die Leuchtkraft der Farben und verleihen dem Porträt eine gewisse Dramatik.
Subtextuell könnte das Gemälde auf den gesellschaftlichen Status und die Machtposition der Dargestellten hinweisen. Die luxuriöse Kleidung, die elegante Haltung und die Anwesenheit des Hundes sind allesamt Zeichen von Wohlstand und sozialem Ansehen. Die Distanziertheit in ihrem Blick lässt erahnen, dass sie sich einer öffentlichen Darstellung bewusst ist und ihre Rolle als Frau der Oberschicht verkörpert. Die Landschaft im Hintergrund, obwohl nur angedeutet, könnte für eine Verbindung zur Natur stehen, die jedoch durch den gesellschaftlichen Kontext überlagert wird. Insgesamt entsteht ein Bild von Würde, Eleganz und einem Hauch von Melancholie.