Richard Peers Symons, M.P. (Later Baronet) Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Richard Peers Symons, M.P. (Later Baronet)
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Die Kleidung des Dargestellten ist präzise wiedergegeben und zeugt von Wohlstand und gesellschaftlichem Ansehen. Das pastellfarbene Kostüm mit der aufwendigen Stickerei unterstreicht seinen Status. Die sorgfältig frisierte Perücke, ein untrennbarer Bestandteil der damaligen Herrenmode, trägt zur Darstellung seiner Persönlichkeit bei. Er hält einen schwarzen Zylinder in der Hand, was eine gewisse Selbstsicherheit und Eleganz suggeriert.
Ein wesentliches Element des Bildes ist die an seine Seite gelehnten Windhundhündin. Diese Tierwahl ist nicht zufällig; Windhunde galten im 18. Jahrhundert als Statussymbol und verkörperten Anmut, Schnelligkeit und edlen Ursprung. Die Nähe des Hundes zum Mann deutet auf eine enge Bindung hin und verstärkt den Eindruck von Autorität und Kontrolle.
Im Hintergrund erkennen wir einen Tempelbau, der in einer idealisierten Landschaft angedeutet wird. Diese architektonische Referenz verweist auf klassische Ideale, Bildung und die Wertschätzung für die Antike – Merkmale, die mit dem Bild eines gebildeten und kultivierten Bürgers assoziiert wurden. Die Darstellung des Tempels ist jedoch nicht detailreich ausgearbeitet, sondern eher als symbolischer Hintergrund gedacht.
Die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle bei der Inszenierung des Porträtierten. Ein helles Licht fällt von links auf ihn herab, wodurch seine Gesichtszüge und die Details seiner Kleidung hervorgehoben werden. Der dunkle Hintergrund verstärkt den Kontrast und verleiht dem Bild eine dramatische Tiefe.
Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Bild von Selbstbewusstsein, gesellschaftlichem Ansehen und kultureller Bildung. Die sorgfältige Auswahl der Elemente – Kleidung, Tierwahl, architektonischer Hintergrund – dient dazu, die Position des Dargestellten in der Gesellschaft zu unterstreichen und ihn als einen Mann von Bedeutung darzustellen. Es ist eine Darstellung, die weniger auf individuelle Charakterzüge abzielt, sondern vielmehr ein Idealbild des erfolgreichen Bürgers des 18. Jahrhunderts verkörpert.