Hier sehen wir ein Halbporträt eines jungen Mannes, der frontal dargestellt ist und den Betrachter direkt ansieht. Der Hintergrund ist tiefschwarz gehalten, was die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das Abbild lenkt und eine gewisse Distanz schafft. Die Beleuchtung ist klar und fokussiert, wodurch die Gesichtszüge und die Details der Kleidung besonders hervorgehoben werden. Der junge Mann trägt ein prächtiges Uniformensemble in Rot und Schwarz. Das rote Gewand, vermutlich ein Jackett oder Weste, ist mit goldenen Galons verziert, was auf einen hohen gesellschaftlichen Status hindeutet. Darüber trägt er eine schwarze Weste, ebenfalls mit goldener Stickerei versehen. Ein weißes Frühlings- oder Stehkragen und eine Schleife am Kragen vervollständigen die Kleidung. Die Frisur ist typisch für die Epoche: ein aufwendig gestyltes, pudrig wirkendes Perückenimitat. Der Gesichtsausdruck wirkt ernst und etwas distanziert. Es fehlt ihm an Lebendigkeit; der Blick ist geradeaus gerichtet, aber ohne Wärme oder Ausstrahlung. Die Haut erscheint blass und fast wachsartig, was durch die Beleuchtung verstärkt wird. Dies könnte eine bewusste Darstellung sein, um Würde und Ernsthaftigkeit zu vermitteln – Merkmale, die für ein Porträt einer Person in einer militärischen Funktion erwartet werden. Die Komposition ist schlicht gehalten; der Fokus liegt ausschließlich auf dem dargestellten Mann. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt das Gefühl von Formalität und Autorität. Es entsteht eine Atmosphäre von Würde und Pflichtbewusstsein, die typisch für Porträts von Personen in hohen Positionen war. Die sorgfältige Ausführung der Details – insbesondere der Uniform und der Frisur – unterstreicht den Wert, den man dem Abbild beigemessen hat. Die Darstellung deutet auf einen Mann hin, der sich seiner Rolle bewusst ist und diese mit Ernst nimmt. Es liegt eine gewisse Steifheit in der Pose und im Ausdruck vor, die möglicherweise als Zeichen von Selbstbeherrschung interpretiert werden kann.
Portrait of George Augustus, 3rd Viscount Howe, half length, wearing the uniform of the 1st Guard... — Joshua Reynolds
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Der junge Mann trägt ein prächtiges Uniformensemble in Rot und Schwarz. Das rote Gewand, vermutlich ein Jackett oder Weste, ist mit goldenen Galons verziert, was auf einen hohen gesellschaftlichen Status hindeutet. Darüber trägt er eine schwarze Weste, ebenfalls mit goldener Stickerei versehen. Ein weißes Frühlings- oder Stehkragen und eine Schleife am Kragen vervollständigen die Kleidung. Die Frisur ist typisch für die Epoche: ein aufwendig gestyltes, pudrig wirkendes Perückenimitat.
Der Gesichtsausdruck wirkt ernst und etwas distanziert. Es fehlt ihm an Lebendigkeit; der Blick ist geradeaus gerichtet, aber ohne Wärme oder Ausstrahlung. Die Haut erscheint blass und fast wachsartig, was durch die Beleuchtung verstärkt wird. Dies könnte eine bewusste Darstellung sein, um Würde und Ernsthaftigkeit zu vermitteln – Merkmale, die für ein Porträt einer Person in einer militärischen Funktion erwartet werden.
Die Komposition ist schlicht gehalten; der Fokus liegt ausschließlich auf dem dargestellten Mann. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt das Gefühl von Formalität und Autorität. Es entsteht eine Atmosphäre von Würde und Pflichtbewusstsein, die typisch für Porträts von Personen in hohen Positionen war. Die sorgfältige Ausführung der Details – insbesondere der Uniform und der Frisur – unterstreicht den Wert, den man dem Abbild beigemessen hat. Die Darstellung deutet auf einen Mann hin, der sich seiner Rolle bewusst ist und diese mit Ernst nimmt. Es liegt eine gewisse Steifheit in der Pose und im Ausdruck vor, die möglicherweise als Zeichen von Selbstbeherrschung interpretiert werden kann.