Portrait of Charles Burney Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Portrait of Charles Burney
Ort: National Art Gallery (Pinacoteca nazionale Bologna), Bologna.
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Die Farbgebung ist gedämpft, aber durch die feinen Schattierungen und das Lichtspiel auf den Gewändern eine gewisse Lebendigkeit vermittelt. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was die Figur stärker ins Zentrum rückt und ihre Präsenz betont. Er trägt ein prunkvolles Gewand in Goldtönen, darunter eine rote Robe, die vermutlich auf einen akademischen oder ehrenamtlichen Status hinweist. In seiner Hand hält er eine Schriftrolle, deren Inhalt verborgen bleibt, was jedoch auf seine intellektuellen Interessen und möglicherweise seine berufliche Tätigkeit als Gelehrter oder Autor verweisen könnte.
Die Komposition ist schlicht gehalten: ein Halbporträt, das den Oberkörper und das Gesicht zeigt. Die Pose wirkt entspannt, aber dennoch würdevoll. Der Blickkontakt mit dem Betrachter erzeugt eine unmittelbare Verbindung und suggeriert Offenheit und Zugänglichkeit.
Subtextuell könnte die Darstellung als eine Inszenierung von Autorität und Bildung verstanden werden. Das prunkvolle Gewand und die Schriftrolle sind Symbole für Wissen, Ansehen und gesellschaftliche Position. Die leicht ironische Note im Gesichtsausdruck lässt jedoch auch vermuten, dass der Dargestellte sich seiner selbst bewusst ist und möglicherweise eine gewisse Distanz zu den Konventionen seiner Zeit wahrt. Die sorgfältige Ausarbeitung des Stoffes und die Detailtreue in der Darstellung deuten auf einen Auftraggeber hin, der Wert auf Repräsentation und Prestige legt. Insgesamt entsteht ein Bild eines Mannes, der sowohl intellektuell als auch gesellschaftlich etabliert ist, aber gleichzeitig eine gewisse Individualität bewahrt.