Portrait of Oliver Goldsmith (1728-1774), half-length, in a Black Jacket Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Portrait of Oliver Goldsmith (1728-1774), half-length, in a Black Jacket
Ort: Private Collection
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Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf dunkle Töne: ein tiefschwarzes Jackett dominiert das Bild, wobei nur der Kragen und die Manschetten einer helleren, fast burgunderfarbenen Stoffqualität zu erkennen sind. Diese Farbakzente lenken die Aufmerksamkeit auf den Halsbereich und verleihen dem Gesamtbild eine gewisse Tiefe. Das Gesicht des Mannes ist in einem warmen Hautton gehalten, der durch subtile Schattierungen modelliert wird. Die Haare fallen ihm locker um das Gesicht, wirken aber nicht ungepflegt, sondern eher nachlässig arrangiert – ein Detail, das möglicherweise auf einen gewissen intellektuellen Freiraum hindeutet.
Die Beleuchtung ist dramatisch und betont die Konturen des Gesichts. Ein Lichtstrahl fällt von links auf, wodurch eine markante Schattenseite entsteht, die dem Gesicht eine gewisse Plastizität verleiht. Die Hände sind in einer nachdenklichen Geste gefaltet, wobei er ein kleines Stück Papier oder einen Briefschein festhält. Dieses Detail könnte auf seine Tätigkeit als Schriftsteller oder Gelehrter verweisen und unterstreicht seinen intellektuellen Anspruch.
Die Komposition ist schlicht gehalten. Der Hintergrund ist dunkel und unscharf, was die Figur in den Vordergrund rückt und ihre Isolation betont. Die Abwesenheit von dekorativen Elementen lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf das Gesicht des Mannes und seine innere Haltung.
Es liegt eine gewisse Distanziertheit in der Darstellung vor, die nicht unbedingt als Kälte zu interpretieren ist, sondern eher als Ausdruck einer tiefgründigen Kontemplation. Der Dargestellte wirkt nachdenklich, vielleicht sogar etwas traurig, aber auch von innerer Stärke geprägt. Die Gesamtwirkung des Porträts ist von einer subtilen Würde und einem Hauch von Melancholie durchzogen. Es scheint, als ob der Künstler versucht hat, nicht nur das äußere Erscheinungsbild festzuhalten, sondern auch die innere Welt des Dargestellten zu erfassen.